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so daß sie liefe», als ob sie durch Hunde von der Waide getriebenwürden."
Der menschenfreundliche Scharfsinn Polwarth's wurde durcheine» Ausbruch wilden Gelächters belohnt. Durch diesen Beweisder Gewalt über seine Zuhörer ermuthigt, fuhr der würdige Ka-pitän mit erhöhtem Vertrauen in seine eigene Beredsamkeit fort:
„An jenem glorreichen Tage," sprach er, indem er immermehrvon seinem Gegenstände hingerissen wurde -— „traf manchentapferen Gentleman das Todesloos und Hunderte von furchtlosenGemeinen mußten ihm unterliegen. Einige fielen in offenem,männlichem Kampfe unter den Wechselfällen einer regelmäßigenKriegführung. Andere — he — e — m — andere wurden ver-stümmelt und werden die Zeichen ihres NnhmS mit sich zu Grabenehmen;" seine Stimme zitterte jetzt und wurde etwas undeutlich,während er forlfuhr; doch diese Schwäche von sich abschüttclnd,schloß er mit einer Kraft, welche, wie er beabsichtigte, das Herzdes Gefangenen erschüttern sollte— „und einige, Bursche — wur-den ermordet!"
Mut um Blut!' hörte man wieder furchtbar in der Rundeertönen. Ohne weiter zu versuchen, den steigenden Grimm derLärmenden zurückzuhalten, setzte Polwarth seine Fragen fort, gänzlichhingerissen von der Heftigkeit seiner eigenen Gefühle bei diesemergreifenden Gegenstand.
„Erinnerst Du Dich eines Mannes — eines gewissen DennisM'Fuse?" fragte er mit einer Donnerstimme; „er, der verrätherischim Innersten eurer Schanze erschlagen wurde, nachdem der Tagschon gewonnen war? Antworte mir, Schurke; warst Du nichtunter dem Pöbel und verübte nicht Deine eigene niederträchtigeHand die blutige Thut?"
Nur wenige Worte Job'S wurden in leisem, murmelndem Tonegehört, von denen nur einzelne, wie — ,die höllischen Lärmer'klonet kincolii. 28