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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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niedrigen Wall anrückten, wurde dieser eine gemeinschaftliche Schutz-mauer für beide feindliche Parteien.

Hurrah!" die königlichen Irländer!" rief abermals M'Fuse,indem er sich auf den unbedeutenden Aufwurf emporschwang, dernur wenig höher als seine eigene Person war.

Hurrah!" wiederholte Pitcairn und schwang feinen Säbel andem andern Ende der Verschanzungder Tag ist unser!"

Noch ein Feuerstrom brach aus dem Innern des Werks undall' jene Braven, die wetteifernd dem Beispiel ihrer Ofsiciere ge-folgt waren, wurden herabgefegt, wie wenn ein Wirbelwind sie mitsich fortgerissen hätte. Der Grenadier stieß noch einmal seinenSchlachtruf aus und stürzte dann kopfüber unter seine Feinde,während Pitcairn rückwärts in die Arme seines eigenen Kindessank. Der Ruf:Vorwärts, Siebenundvierzigstes!" lief durch dieReihen und alsbald erstieg dieses langgediente Bataillon die Wälle.In dem seichten Graben schritt Lionel an dem sterbenden Seemannvorüber und erhaschte noch den verzweifelten Blick seines brechen-den Auges; im nächsten Augenblick stand er selbst dem Feindegegenüber. Als Kompagnie auf Kompagnie in die unvertheidigteSchanze stürmte, zogen sich die Amerikaner langsam zu dem Hin-teren Ausgange zurück, indem sie die Bajonete der Soldaten mitihren plumpen Musketen und nervigen Fäusten von sich fern hielten.Sowie ihr ganzer Haufe in das offene Terrain gelangte, empfingdie Landleute ein nahes mörderisches Feuer der Bataillone, die nunvon drei Seiten dieselben umzingelten. Eine Scene wilder schreck-licher Verwirrung trat jetzt an die Stelle des geordneten Kampfes,mancher tödtliche Schlag wurde ausgetheilt und empfangen: dasHandgemeng machte für mehre Minuten den Gebrauch der Feuer-waffen fast unmöglich.

Lionel drang immer weiter vorwärts; dicht an den Fersen deszurückweichenden Feindes stieg er auf seinem Marsche über manchenleblosen Körper. Trotz der hastigen, ungeheuren Verwirrung des