ihnen warfen sogar die Oberkleider von sich, um sich unter derGlut einer kochenden Sonne zu erleichtern, da diese noch durch dieHitze des Brandes vermehrt wurde, der sich nnn auch längs demRande der Halbinsel auszubreiten anfing. Frische Kompagnienstießen zu den Kolonnen: der größte Theil. der Truppen wurdeaus den Wiesen zurückgezogen und dort nur wenige Plänklerrottenznrückgelasien, um die hinter der Hecke liegenden Amerikaner zubeschäftigen. Als die ganze Aufstellung vollendet war, wurdeendlich das letzte Zeichen zum Borrücken gegeben.
Lionel hatte seine Stelle im Regiment eingenommen, konnteaber, da er auf der Flanke der Kolonne marschirte, den größtenThcil des Schlachtfeldes im Auge behalten. Bor ihm zog einBataillon, das durch die vorangegangenen Stürme auf eineHand voll Leute zusammengeschmolzcn war. Hinter diesen kameine Abtheilung Seesoldatcn der Flotte, von ihrem eigenen ergrautenMajor geführt, und ihnen zunächst folgte der niedergeschlageneNesbitt mit seinem Corps, unter welchem sich Lionel umsonst nachdem gutmüthigen Gesichte Polwarths umsah. Aehnliche Colonnenmarschirten ihnen zur Rechten und Linken und umschlossen mit denBataillonen die Redonte von drei Seiten.
Wenige Minuten brachten Lionel in die unmittelbare Nähedes niederen und unvollendeten Erdwalls, um dessen Besitz schon soviel vergebliches Blut verspritzt worden war. Still, wie zuvor,lag er da, als ob keine Seele in seinem Innern athmcte; nur einefurchtbare Reihe schwarzer Röhren starrte ihnen drohend entgegenund folgte den Bewegungen der anrückenden Kolonnen, etwawie man die eingebildeten Zanberthicrc unserer eigenen Wildnisse schil-dert, wenn sie auf ihre Schlachivpfer lauern sollen. Als der Lärmdes Geschützes abermals schwächer wurde, konnte man das Krachender zusammenstürzcnden Straßen zu ihrer Linken und das furcht-bare Knistern des Brandes um so deutlicher hören. UngeheureMassen schwarzen Rauchs stiegen ans den einstürzenden TrümmernLionel Lincoln. t7