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Maste» einer Fregatte sich winden sah, war er nicht länger imZweifel darüber, woher das Feuern kommen könne. Noch sah erstaunend hin und konnte sich die Gründe nicht erklären, welche einesolche kriegerische Schaustellung nöthig machen mochten; da brachenungeheure Rauchschichten aus der Seite eines Linienschiffs hervor,das ebenfalls seine tiefmäuligen Kanonen öffnete, und diesem Bei-spiel folgten augenblicklich einige fliegende Batterien nebst denkleineren Fahrzeugen, bis das weite Amphitheater von Hügelnrings um Boston von dem Echo von hundert Feuerschlündenwiederhallte.
„Was soll das Alles bedeuten, Sir," rief ein junger Officiervon Lionels Regiment, indem er sich an diesen wandte — „denSeeleuten ist es wahrhaftig ernst, sie laden ihre Kanonen mit Kugeln,wie ich an dem Sausen ihrer Schüsse vernehme!"
„Ich kann mich keines bessern Standpunktes rühmen, als derIhrige ist," erwiederte Lionel; „und vermag bis jetzt auch nirgendseinen Feind zu entdecken. Da die Geschütze nach der gegenüber-liegenden Halbinsel gerichtet scheinen, so glaube ich fast, ein Streif-corps der Amerikaner versucht, das Gras, das frisch gemäht dortdrüben auf den Wiesen liegt, zu verwüsten."
Der junge Officier war im Begriff, dieser Meinung beizu-pflichten, als sie eine Stimme über ihren Köpfen rufen hörten:
„Da feuert eine Kanone von Copp's! Sie sollen nicht denken,sie können das Volk mit ihrem höllischen Lärmen erschrecken; laßtsie nur drauf los donnern, bis die Tobten aus ihren Gräbern her-vorkommen — die Baileute werden doch den Hügel behaupten!"
Jedes Auge richtete sich augenblicklich aufwärts und mit Ver-wunderung und Ergötzen entdeckten die Zuschauer Job Pray, derin dem Roste des LeuchtthunnS saß; seine sonst so ausdrucksloseMiene glänzte vor Freude, während er unablässig seinen Hut hochin den Lüften schwang, als Kanone auf Kanone sich vernehmenließ und den erschütternden Lärm des Geschützes vermehrte.