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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
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Fünfzehntes Kapitel.

Kein Zweifel, wir sind feinere Leute, als diese einfachenPächter, mit denen wir nun Zusammentreffen werden. UnsereHüte haben eine breitere Krümpe, der Degen hängt unszierlicher zur Seite und wir machen eine bessere Figur ineinem Ballsaal; aber vergessen wir nicht, daß auch dervollendetste Maccaroni" unter uns in Peking für einentölpischen Bauern gelten würde.

Brief eines alten Offerier«.

Der tiefe Schlaf des Morgens war auf seine Sinne herab-gefallen, als Gesichte aus der Vergangenheit und Zukunft sich in dieTräume des jungen Kriegers mischten. Die Gestalt seines Vaters standVor ihm, wie er sie in seiner Kindheit gesehen hatte, schon inVerhältnissen und in der Blüthe männlicher Kraft; sie schaute aufihn mit jenem Blicke gütigen aber melancholischen Wohlwollens,welcher stets ihren Ausdruck beseelt hatte, seit Lionel des Wittwerseinzige Freude geworden war. Indem sein Herz bei diesem An-blicke höher zu schlagen anfing, schwand die Gestalt hinweg undihr folgten phantastische Gebilde, welche unter den Gräbern aufCopp's nmherzutanzen schienen: an ihrer Spitze erschien Job Pray,der unter wilden Sprüngen, die etwas von den geisterhaftenSchrecken des Todes an sich hatten, gleich einem Wesen aus einerandern Welt, zwischen den Gräbern dahinglitt. Ein lauter plötz-licher Donnerschlag fuhr dazwischen und die Schatten flohen wiederin ihre stillen Wohnungen, aus welchen er sie noch manchmal mitihren eisig starren Blicken, ihren gespenstigen Gesichtern nach ihmherüberlauern sah, gerade wie wenn sie ihre Macht kennten, dasBlut des Lebenven erstarren zu machen. Seine Gesichte wurdenjetzt peinlich deutlich und sein Schlaf ward von ihrer Lebhaftigkeit

* So nennen die Engländer svottweise einenStutzer."

A. d. U.