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Die Nacht war finster, doch die leichten Dünste, die über demPlatze zu hängen schienen, öffneten sich zuweilen, wodurch daSschwache Sternenlicht zu Zeiten hervorschimmerte und die schwarzenRumpfe der Kriegsschiffe, die vor der Stadt vor Anker lagen, nebst'den schwachen Umrissen der Ufer gegenüber in ungewissem Düstersichtbar machte. Stille der Mitternacht ruhte auf der Scene, undwenn der laute Ruf ,Alles guck! von den Schiffen und Batterienemporstieg, folgte dem Schrei so tiefe und unerschütterte Ruhe,als ob das Weltall unter dieser Andeutung von Sicherheit sorglosschlummere. — In einem solchen Augenblick, wo selbst das leichteWehen der Nachtluft gehört wurde, drang das Geräusch einesPlätscherns im Wasser, wie es entsteht, wenn ein Ruder mitäußerster Vorsicht bewegt wird, zu dem Ohr des jungen Kriegers.Er lauschte aufmerksam und als er die Augen nach der Richtungwandte, wo die leisen Töne herkamen, sah er einen kleinen Kahnüber die Oberfläche des Wassers Hingleiten und auf das sandigeUfer am Fuß des Hügels mit so leichter, gleichförmiger Bewegungzutreiben, daß kaum eine Welle darob am Land sich kräuselte.Neugierig, wer wohl um diese Stunde und auf so geheimnißvolleWeise im Hafen umherschiffen möchte, war Lionel eben im Begriff,sich zu erheben und hinabzugehen, als er die dunkle Gestalt einesMenschen aus dem Boote au's Land gehen und den Hügel ingerader Linie gegen seine eigene Stellung heranfklimmen sah. DenAthem an sich haltend und in den tiefen Schatten zurückgedrückt,der von einem Punkte oberhalb des Hügels herabfiel, warteteLionel, bis die Gestalt sich bis auf zehen Schritte genähert hatte,wo sie still hielt und wie es schien, gleich ihm bemüht war, jedenandern Ton, jedes Gefühl vor dem einen Endzwecke — dem derangestrengtesten Aufmerksamkeit, zu unterdrücken. Der junge Kriegerlockerte zuvor seinen Degen in der Scheide, ehe er begann:
„Wir haben einen abgelegenen Ort und eine geheime Stundegewählt, Sir, um unfern Betrachtungen nachzuhängen."