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Kommando nach. Aber unter vielen Komplimenten über den Muthund die Anhänglichkeit, welche er bei der letzten Gelegenheitbewiesen, gab man dem jungen Manne zu verstehen, daß er derSache seines Fürsten von weit größerem Nutzen sehn könnte, wenner seine Zeit dazu benützen wollte, um seinen Einfluß unter denangesehenen Kolonisten zu vergrößern, mit welchen seine Familietheils durch die Bande des Bluts, theils durch lange, vertrauteFreundschaft verbunden war. Es wurde sogar seinem eigenenllrtheil überlasten, ob es nicht zweckmäßig scyn möchte, in einemgünstigen Augenblicke seine Person, ohne den Schutz der Armee,ganz der Verfolgung dieses lobenswerthen Zweckes zu weihen.In diesen schlau berechneten, zweideutigen Vorschlägen lag soVieles, was der Selbstliebe des jungen Kriegers schmeichelteund seinen Stolz besänftigte, daß er es zufrieden war, denLauf der Ereignisse abzuwarten, nachdem er sich noch das sichereVersprechen hatte geben lassen, daß er im Falle fernerer Feind-seligkeiten ein paffendes Kommando erhalten sollte. Daß ein solchesEreigniß vor der Thüre stand, konnte selbst einem viel wenigerscharfen Beobachter als Major Lincoln nicht verborgen bleiben.Gage hatte bereits seine einstweilige Stellung in Charlestownverlassen, um durch Concentrirung seiner Macht vermehrte Sicher-heit zu gewinnen. Von den Hügeln der Halbinsel Boston auserblickte man die Kolonisten festen Muths und als Männerentschlossen, die Armee des Königs z» belagern. Manche dergegenüberliegenden Höhen waren bereits mit hastig aufgeworfenenErdwerken gekrönt und ein furchtbarer Haufe dieser ungeübtenKrieger hatte sich kühn vor den Eingang der Landenge gelegt, undschnitt dadurch jede Verbindung mit dem angränzcnden Lande ab,indem sie das kleine Dorf Rorbury dicht vor den Mündungender britlischen Kanonen mit einer Keckheit besetzten, die weitlänger erprobten und an die Gefahren des Kriegs gewöhntenMännern keine Schande gemacht haben würde.