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antwortete der Knabe stolz; „denn dafür gibt's kein Gesetz undJob würde nicht gehen."
„Dein Wissen wird Dich noch verderben. Einfältiger — wersollte Dich diese Spitzfindigkeiten des Gesetzes lehren?"
„Ei, haltet Ihr das Volk von Boston für so dumm, daß esdas Gesetz nicht wüßte? — und dann Ralph — er kennt das Gesetzso gut als der König — er sagte mir, es sey gegen alles Recht,auf die kleinen Leute zu schießen, wenn sie nicht zuerst feuerten,weil die Kolonie die Befugniß hat, zu crerciren, so oft es ihr beliebt."
„Ralph!" sprach Livncl ungestümin — „kann denn Ralph beiDir sehn? das ist unmöglich, als ich ihn verließ, war er krank zuHaus — auch würde er sich in seinen Jahren nicht in eine solcheSache mischen."
„Ich meine, Ralph hat größere Armeen gesehen als die leichteInfanterie und die Grenadiere und all' die Soldaten in der Stadtzusamniengenommen," sagte Job ausweichend.
Livnel dachte viel zu edel, als daß er die Einfalt seines Ge-fährten hätte benützen mögen, um ein Geheimniß aus ihm heraus-zulocken, das seine Freiheit gefährden konnte; aber er fühlte tiefeBesorgniß für das Wohlergehen des jungen Menschen, der ihmauf die schon erzählte Art war in den Weg geworfen worden. Erverfolgte deshalb seinen Gegenstand in der doppelten Absicht, Ivbvor verdächtiger Verbindung zu warnen und seine eigene Aengst-lichkeit über das Schicksal des betagten Fremden zu beruhige».Aber auf alle seine Fragen antwortete der Bursche behutsam undmit einer Ueberlegung, welche bewies, daß er keine geringe Gabevon List besaß, wenn ihm auch die höhere Macht der Vernunftversagt worden war.
„Ich wiederhole Dir," sagte Lionel, der endlich die Geduldverlor, „es ist von Wichtigkeit für mich, den Mann zu treffen,den Du Ralph nennst, und ich wünsche zu wissen, ob'er hier inder Nähe zu finden ist."