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7 (1842) Lionel Lincoln, oder die Belagerung von Boston : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
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vermehrte reißend schnell die Abneigung auf der einen, die Verach-tung und den Groll auf der andern Seite und zwar beides auszahllosen öffentlichen und Privatnrsachen, welche mehr der Ge-schichte, als einer Erzählung wie der unsrigcn, angehoren. Alleaußergewöhnlichen Beschäftigungen waren suspendirt und in ängst-licher Spannung erwartete man den Lauf der Dinge. Man wußte,daß das Parlament, statt seine politischen Fehler wieder gut zumachen, neue Beschränkungen auferlegt hatte und, wie schon erwähnt,ging auch das Gerücht, daß Regimenter und Flotten unterwegsseyen, um solche mit Gewalt durchzusetzen.

Wie lange ein Land in einem solchen Zustand der Auflösungbestehen könne, sollte man erst noch erleben, obgleich schwer zu be-stimmen war, wann und wie das enden wollte. Das Volk desLandes schien zu schlummern, doch nur wie brave und wach-same Soldaten, mit den Waffen im Arm; die Truppen trafenmit jedem Tag furchtbarere Vorkehrungen, wie sie selbst demwohlgeübten Krieger ein martialischeres Ansehen geben, beideTheile zeigten jedoch immer noch eine gewisse Scheu vor Blutvergießen.

Sechstes Kapitel.

Ja, war' er fetter: doch ich furcht' ihn nicht.Nur selten lächelt er, und lächelt so.

Als ob's ihn ärgerte, als zürnt' sein Geist,

Daß ihn zum Lachen bringen könnt' ein Ding.

Julius Cäsar.

Im Laufe der folgenden Woche erlangte Lionel in Betreff derLage der Kolonien noch weitere Kenntniß von manchen unbedeutenderenUmständen, welche man allerdings als in diese Zeit fallend sichdenken kann, die aber die Gränzen unserer Erzählung weit über-schreiten Seine Waffenbrüder empfingen ihn mit jener