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aber es wirb dazu dienen, den Boden zu düngen; oder senden Sie Ihreerbarmungslosen Grenadiere, daß sie ihr Opfer noch foltern, ehedas Beil das Seinige thun wird; ein Mann, der so lange gelebt hat,kann ja Wohl ein Wenig von seiner Zeit den Peinigern aussparen!"
„Ich hätte erwartet, Sir, daß Sie einen solchen Vorwurf mirersparen würden."
„Ich will ihn erlassen und will noch mehr thun — ich willmeine Jahre vergessen, und um Verzeihung bitten. Aber hättenSie Sklaverei gekannt, wie ich sie erfuhr, in ihrer schrecklichstenGestalt, Sie würden dann sicher auch den unschätzbaren Segen derFreiheit besser zu achten wissen."
„Haben Sie je auf Ihren Reisen die Sklaverei näher kennengelernt, als etwa in Dem, was Sie als eine Verletzung von Grund-sätzen ansehen?"
„Ob ich habe!" rief der Fremde, bitter lächelnd; „ich habe siekennen gelernt, wie nie ein Mann sie kennen lernen sollte, in Thatund Willen. Ich habe Tage, Monde, selbst Jahre verlebt undmußte Andere kalt über meine Bedürfnisse entscheiden hören; mußtesehen, wie Andere durch ihr mageres Mitleid meiner Roth zu Hülfekamen; mußte vernehmen, wie sie sich das Recht anmaßten, dieLeiden zu beschreiben und die Freude an Gefühlen zu beschränken,welche Gott allein mir verliehen hatte."
„Solche Knechtschaft zu erdulden, müßt Ihr in die Gewaltungläubiger Barbaren gefallen seyn."
„Ha, mein Junge, Dank für diese Worte! in der That, sieverdienten mit vollem Rechte diesen Namen. Ungläubige, welchedie Gebote unsres gesegneten Erlösers verläugneten; Barbaren, dieihren Nebenmenschen, der eine Seele und Vernunft besaß, wie sie selbst,gleich einem Thiere des Feldes behandelten."
„Warum kamt Jbr nicht nach Boston, Ralph, und erzähltetdas dem Volk in Funnel-Hall?" rief Job; „da wäre wohl einLärm darüber gewesen."