652
„@g Wäre etwag fel)t Schlimm eg gewefen, jtnabe, wenn®u einen tapferen äUann nufslog »erlebt hätteft."
„ffißag für einen klugen bat eg benn gebracht, baff fie auf@udj gefcbojfcn haben, Sit? 2Bit bitten ibr Schiff eben fo gutgenommen, wenn 3b 1 ' auch nic^t berWunbet Worben wäret."
„3cb glaube eher, ©eoffret), iljr Schiff war eigentlich fd)ongenommen, alg ici; berWunbet Würbe," serfcjjte StueWater läcbelnb.„3cf) Würbe bon einem franjöfifthen ©tarinefolbaten getroffen, berbabei nicl;t mehr alg feine ©flicht getban ljat."
„3a, Sir," rief ber .Knabe ungebulbig, unb er ift ohne eineSchramme babon gefommen. @r wenigfleng bocb eigentlichniebergemebelt Werben folleit."
„®u bifi blutbiirftig, mein Kinb; ich fenne ®id) faum mehr.Stiebergem efselt ift nie bag rechte SBort, Weber für einen brit*tifcbeu (Sbelmann, noch für einen brittifcben HJtatrofen. 3cb rettetebiefem üJlarinefolbaten bag heben unb wenn ®u einmal, wie ich,auf ©einem Sterbebette liegen wirff, ©eoffret), bann wirft ®uerft lernen, welch’ fügen ®roft bas Sewujjtfet)n einer folgen ■Öanbälung betleihen fann. 2ßit alle finb ber ©nabe bebürftig unb.Keiner barf ©nabe für ftcfj felbft erwarten, wenn er fie nicht auchSlnberen gewährt."
®et Knabe erfanute bie ©erechtigfeit biefeg ©erweifeg unbfeine @efüf)!e nahmen eine beffere, obgleich faum eine natürlichereStichtuug. fflluewater erjäl)lte iljm je^t bon feiner-eben erft auf*gefunbenen (Soufine unb fühlte eine Wehmütbige fflenugtf)uung barin,in ber ©ruft beg offenljerjigen, ebelmütl)igen Knaben eine rege®heilnal)me für Sütilbreb ju erwecfeit.
©eoffret) laufdjte mit ehrerbietiger Slnfmerffamfeit, wie biegimmer feine ©ewohnljeit getnefeu war, big et, getäufcl)t burch bierul)ige, wol)lwol(enbe Sfßetfe ©luewater’g, in ben fehr natürlichen3rrthum berget, bafj er beg (Sontreabmiralg SfBunbe für wenigergefährlich hielt oft et big fe^t gefürchtet hatte, unb neue Hoffnung