legte bas ©efüljl feines ®(ücfeS auf eine et'geniljümlidje SBcife anben Sag, inbtm (ein ®c(id)t alte ®rabe bet UnbefjagUdjfeit auSsbrücfte, wäfjtenb ©ara an feiner ©eite fap unb bie Sügerung jubenüjjen fdjien, um für bie feierliche Seremonie bie nötige Raffungju gewinnen. ©iefeS »erlegene Schweigen würbe burdj ben ©oder©itgreaoeS unterbrochen, inbem er fiel) an SDtip ©etjton wenbete,an beten ©eite er (ich einen ©i(5 ju »erraffen gewupt hatte.
„®ie ®he, SJtabame, gilt »ot ben Singen ©otteS unb berSJlcnfchen als ein ehrenwerther ©tanb unb ift in nnferm Zeitalterfo ju fagen ganj auf bie ®efefce ber Statur unb bet ©ernunftjurücfgeführt Worben, ©te Sitten ha6en bei ©anctionirung ber©olhgamie bie 3®ecfe ber Statur ganj aus bem ®e(icht »eriotenunb ©aufenbe einem armfeligen 3ufianbe bteiSgegeben. Siber mitben gorifchritten ber SDiffenfchaften lernte man bie SBciSheit unbbie SBichfigfeit bes StafurgefeheS erfennen, bap ber SStann nur (Sin9Bei6 haben fofte."
SBellmere warf einen finfiern »etbrieplichen ©lief auf benaßunbarjt, um bemfei6en feinen SBibetwillen gegen bie gabijeitfoicher ©emettungen ju erfennen ju geben, inbep SJtip ©ehfon nacheinigem Sägern, als fütcfjte fte, einen gefährlichen ©oben ju bestreten, erwicbcrie:
,,3cp h aße bisher geglaubt, ©ir, wir hätten biefe Sintichfungber chnfllichen Steligion ju »erbanfen."
„®anj richtig, SDtabame, eS iji irgenbwo in ben ©orfchdftenbet Slfwiiel »orgefchen, bap bie beiben ®efchlechfer in biefer §insftcht fortan gleiche Stechfe h“ben fohlten; benn wie fännfe bie ©o*Ihgamie mit ber ^etligfeit beS SBanbelS -begehen? äßaptfcheinlichwürbe biefe Weife Slnoibnung »on ©aulus getroffen, ber ein groper©elehrter war, wobei er »ieUeicht häufig über biefen wichtigen©egenpanb mit CncaS eonferirte, ber (ich befanntlich jum practifchenSlrjte herangebilbet hatte."
ÖS lapt fleh nicht abfepen, Wie Weit biefeS ©tjema ®itgrea»e’S