Druckschrift 
6 (1845) Der Spion : eine amerikanische Erzählung aus dem Jahre 1780
Entstehung
Seite
83
Einzelbild herunterladen
 

83

ffina ©ie <hun Mimen?" enfgegnefe fie mit einem mitben33It(f auf iljn;fönnte bet SDtajor ©unmoobie feinen greunbben Stüber feinet Setlobten, in bie fjänbe be« geinbej liefern?"

D, fptechen Sie nicht fo unfreunblicfj mit mir, itjeuerfie tDtig3Bt)arton meine liebe grancisfa! 3cß mürbe jeben Slugenbticf für@ie für Jjjeinricfj in ben ©ob geljen; aber ich batf meineSftidjt nic^t »ergeffen fann meine @{jte nicht in bie ©changefdfilagen. ©ie felbfl mürben bie Srjte feijn, meiere mich um einerfotdjen £anbtung mitten »erachtete."

Set^on ©unmoobie!" fagte bie tobtenbleidje granct«fa mitfeierlichem ©rnfte,@ie haben mir gefagt ©ie haben mir ge*ferneren, baß ©ie mich liebten"

Sch tf;ue e« noch," unterbrach fie berätrieger mitSDärmc;fie aber minffe ihm, gu fdjmeigen unb fuhr mit einet »on gurcfjtbebenben Stimme fori:

©tauben ©ie, ich tonne mich in bie Strme etne3 SUtanne« metfen,beffen f?änbe »on bem Siute meine« einzigen Sruber« bejlecft ftnb?grancisfa, Shre Sorte fchneiben mir tief in3 fjerg" ©un*moobie hielt einen Stugenbticf inne, um feine ©efütjte gu befämbfen,unb fuhr mit einem ergmungenen Sticheln fort:aber mir quälenun« im ®runbe »ielteicht mit unnötigen Seforgniffen, unb Heinrichift mohl, je nach bem Srfunb ber Itmflänbc, nur at« ein .Krieg«*gefangener gu betrachten, in melchem gatte ich ihn auf fein ©ffren*mort frei geben fann."

@3 gibt fein täufCßenbete« ©efütji at3 bie Hoffnung, unb esf^eint ba3 gtücfliche Sürrecht ber Sugenb gu feijn, alte greuben,metche (ich »on ihr auäbeufen taffen, gu fofien. Sin offene« «öergiji am menigften geneigt, Siitberen gu mißtrauen, unb mir nehmengerne an; baß bie ©inge (ich in Sirfiichfeit fo »erhalten, mie ftenach unfern ©ebanfen fetyn fottten.

©ie »ergagenbe ©chmefter entnahm biefe aufbtijsenben §off«nungen mehr au3 bem Stuge, at« au3 ben SDorten be« jungen