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durch den Schutz der Gesetze vor meinen Angriffensicher zu stellen wissen.
Nach Empfang dieser Antwort zog ein wilder,finstrer, eiserner Geist in meiner Brust ein. Ichverrieth dnrch kein äußeres Merkmal meine Lei-denschaft; ich saß schweigend da; ich legte denBrief und Gertrudens Bild vor mich hin. Soblieb ich ruhig und regungslos Stundenlang sitzen.Ich erinnere mich recht gut, daß ich aus meinerdiistern Träumerei aufgeweckt wurde durch dieGlocke, die die erste Stunde des Morgens schlug.Bei diesem vereinzelten und ahnungsvollen Tonerhoben sich die schwärmerischen und schauerlichenVorstellungen, welche die Mährchen unsrer Kind-heit damit in Verbindung setzen, eisig und furcht-bar in meiner Seele; der kalte Schweiß brachauf meiner Stirne aus und das Blnt gerann mirim Leibe. In diesem Augenblick kniete ich nieder,und gelobte mit einem wahnsinnigen, tödtlichenEide, dessen Worte ich nicht mehr wiederholenmöchte, daß, ehe drei Tage zu Ende wären, derHölle ihre Beute nicht mehr vorenthalten bleibensollte. Ich stand ans, warf mich aufs Bette undschlief.
Am folgenden Tag verließ ich meinen Aufent-halt. Ich kaufte ein starkes und schnelles Pferd,vermummte mich von Kopf bis zu Fuß in einenlangen Reitermantel und machte mich auf denWeg, die ruhige nnd kalte Gewißheit im Herzen,