jetzt los zu werden wünschte. Ich danke Ihnen,Pelham, für dieses Stirnrunzeln, aber sparen Sieihre Entrüstung, bis sie noch besser am Platze ist.
Ich brachte mein Opfer (denn als solches be-trachtete ich ste damals) an einen abgelegene» undeinsamen Ort; ich schaffte ihr jede ärztliche Hülfe,die England gewähren mochte; Alles war umsonst.Tag und Nacht war ich ihr zur Seite, aber sieschien mich nie, auch nur einen Augenblick zu er-kennen. Aber es gab Zeiten heftigen und wildenFantasterens, da sle meinen Namen in der Ver-zückung des leidenschaftlichsten Enthusiasmus aus-sprach; da sie meiner Züge, wenn gleich als einesEntfernten, nicht als eines Anwesenden sich ent-sann und ste mit der treuesten Pünktlichkeit bisins Kleinste ansmalte. Und in allen diesen Augen-blicken, wenn kein andres menschliches Wesen inder Nähe war, kniete ich neben ihr, hielt ihrewelke Hand gefaßt, wischte die Schweißtropfenvon ihrer Stirne, betrachtete ihr von Krämpfendurchzücktes und entstelltes Angesicht und redetein einem Tone zu ihr, der in früher» Tagen ihreheftigste Bewegnng besänftigt haben würde; undhatte dann den Todesschmerz, zu sehen, wie ihrAuge auf einmal mit der fremdesten Gleichgültigkeitauf mir verweilte, oder den heftigsten, gräßlichstenWiderwillen vcrrieth. Aber immerfort stieß siemitunter Worte aus, die das Mark in meinenGebeinen frieren machten — Worte, von denen ich