Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
91
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Ihnen; die Gcmüthsart, die Gewohnheiten undNeigungen, welche mit den weinigen im Knaben^alter schon einen so scharfen Gegensatz bildeten,haben nichts von diesem Contrast verloren. Ihrlebhafter Ehrgeitz in den verschiedenen Lcbensbe-zithnngen ist noch immer das gerade Gegentheilmeiner Gleichgültigkeit; Ihre kühne, rastlose,besonnene Entschlossenheit in der Verfolgung IhrerZwecke beschämt noch immer meine Trägheit undmein in sich gekehrtes Wesen. Sic sind noch derJünger der Welt, aber werden bald ihr Siegerwerden; ich der scheue Flüchtling vor derselben,und werde als ihr Opfer sterben.

Nachdem wir uns auf der Schule trennten,

kam ich für einige Zeit zu einem Vormund in-

shire. Dieses Orts ward ich bald überdrüßig, undda meines Vaters Tod große Mittel zu meinerVerfügung stellte, säumte ich nicht ihn zu ver-lassen. Mich beherrschte jene mächtige Reiselust,welche wohl bei allen Personen von meinen Jah-ren und in meiner Lage sich findet.

Meine Mutter gestattete mir ein beinah un-umschränktes Schalten und Walten mit dem Ver-mögen, das nachmals mein eignes werden sollte;und mehr meine Wünsche als ihre Befürchtungenberücksichtigend, ließ fle mich im Alter von achtzehnJahren allein nach dem Festland reisen. Vielleichtglaubte sie mich bei meinem ruhigen und zurück-haltenden Charakter den Gefahren der Jugend