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knüpft; den» wir leben alle mehr in der Vergan-genheit als in der Gegenwart."
„Und wie so aufs Haar dieselben zu allenZeiten die Menschen waren!" sagte ich. „An die-sem Platze, wo wir jetzt gehen — wie Viele sindwohl schon von denselben Gefühlen beseelt gewe-sen, welche jetzt uns beseelen; wie Viele habenvielleicht genau dieselbe Betrachtung angesiellt,wie wir jetzt. Diese durchgängige Wiederkehr desAlten ist es, was als das gewaltigste Bindemitteluns mit Denen, die vor uns waren, verkettet; —cs liegt eine Genngthuung darin für uns, wennwir sehen, wie sehr wir den Agamemnon's ver-gangner Zeiten gleichen, und wir nehmen uns inAcht, nichts davon einznbüßcn, wenn wir beden-ken, wie nahe auch die Berührungspunkte mitschmutzige» Thersitesscu uns liegen."
„Wahr!" versetzte Vincent, „wenn nur weiseund große Männer wüßten, welcher kleine Unter-schied zwischen ihnen und dem Narren oder demgemeinen Menschen ist, sie würden sich nicht solcheMühe geben, weise und gut zu seyn; um daschinesische Sprüchwort zu gebrauchen: sie opfernein Gemälde auf, um in Besitz der Asche davon zukommen. Es ist beinah Schade, daß das Verlan-gen fortznschrciten uuserm Wesen so nothwendiganhaften muß; Ehrgeitz ist oft ein schönes, abernie ein beglückendes Gefühl. Cyprian, in einerschönen Stelle über den Neid, nennt diesen den