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ihrer Ergebenheit nicht undankbar. Indes!, wen»ihre Briefe meinen Lesern schon ein Bild von ih-rem Charakter gegeben haben, werden flc leicht be-greifen, daß eben das Streben nach dem Primatim Ton ihrer Denkweise (Gott verzeihe mir dieVerletzung der Kindespietät!) einen Anstrich vonHalbgemeinheit gab; denn wer ganz und gar derMeinung Anderer zu Gefallen lebt, ermangelt im-mer des Würdevollen, das allein die Gesinnung hebtund adelt; und die, was die Mode betrifft, überalle Ausstellung Erhabenen, sind häufig dem Geistenach am mindesten wahrhaft edler Art.
Ich schloß mich an die mütterliche Gesellschaftan, und Lady Frances ersah bald einen günstigenAugenblick mir znzuflüstern: „Du flehst sehr gutaus und sehr schön; ich erkläre, du flehst mir nichtunähnlich, besonders um die Augen. Ich höre soeben, Miß Glanville werde eine bedeutende Erbinwerden; denn der arme Sir Reginald kann nichtmehr lang leben. Sie ist hcnte Abend hier. Ichbitte dich, versäume die Gelegenheit nicht!"
Meine Wange brannte bei diesen Worten wieFeuer, und meine Mutter, die mit Ruhe die Be-merkung machte, daß ich jetzt eine schöne Farbehabe und deßhalb ungesäumt Miß Glanville auf-snchen müsse, damit jene nicht, bei dem geringstenVerzug, verfliege, kehrte sich von mir ab, umüber ein öffentliches Frühstück zu sprechen, dasbald gegeben werde» sollte. Ich gieng in den