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an das Gebet des Herrn hersagen- der Himmelerhörte mich und befreite mich von der Versuchung— cs liegt in der That etwas entsetzlich Verfüh-rerisches im Anblick eines silbernen Löffels."
„Gut," sagte ick. „Ihr seyd der ehrlichsteSchurke, der mir je vorkam, und man könnte inVersuchung kommen, Euch eine Börse anzuver-trauen, wegen der Freimüthigkeit, womit Ihr ge-steht, Ihr werdet sie stehlen. Bitte, besinnt Euch,ob es wahrscheinlich ist, daß ich früher schon dasGlück hatte Euch zu sehen? Ich kann nicht um-hin es zu glauben, — aber da ich nie auf demWachthans »der in Old-Bailey war, sagt mirmeine Vernunft, ich müsse mich irren."
„Durchaus nicht, Sir," erwicdertc mein Eh-renmannn. „Ick besinne mich recht gut auf Sic;denn ich sehe nie ein Gesicht wie das Ihrige,ohne es im Gedächtniß zu behalten. Ich hattean einem Abend einmal die Ehre, in Einem Zim-mer mit Ihnen brittisches Gebräue zu trinken:Sie waren damals in Gesellschaft meines Freun-des Gordon."
„Ha!" rief ich, „ich danke für den Fingerzeig.Jetzt erinnere ich mich wohl, eben nach dieser An-gabe, daß er mir sagte, Ihr seyd der scharfsinnigsteGentleman in ganz England, und Ihr habet eineglückliche Neigung, andrer Leute Besipthum fürEuer eignes zu nehmen. Ich wünsche mir Glückzu einer so wünschenswerthen Bekanntschaft."