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brauchen, das Spiel der Zerstreuung zusammen.Da hatte ich die schwerste Aufgabe meines Lebenszu lernen und zu lösen; die Lippe — das Auge —die Seele zu schweige»; den Aufwallungen desHerzens, das täglich und stündlich überströ-men wollte, Zaum und Gebiß anznlegen, und da-zu das Gefühl, daß, mährend die mächtigen, rastlo-sen Stnrmfluthen der Leidenschaft so gefesselt nndznrückgedrängt wurden, im Innern eine dürre,lechzende Wildniß war, die, in Ermanglung gesun-der Befeuchtung, in ihrer eignen Hitze sich ver-zehrte. Und doch lag ein geheimer Reih in derSchwermnth, womit ich ihre Gestalt beim Tanzebeobachtete, oder ihrer Stimme beim Gesanglauschte; ich fühlte mich getröstet, ja glücklich,wenn meine Einbildung sich selbst schmeichelnd be-redete , ihr Tritt erscheine jetzt nicht mehr soleicht geflügelt, als er zu seyn pflegte, wenn siemit mir dahin schwebte, und die Gesänge, welcheihr jetzt am meisten gefielen, seyen nicht so fröhlichals ihre früher» Lieblingsliedcr.
Von ferne und »»belauscht weidete ich gernemeine Blicke an ihrer blaffen und wchmüthigenWange; ich bemerkte die Zerstreuung, welche imAugenblicke sogar, da ihr Blick ganz Vergnügen,ihr Mund ganz Gespräch schien, über ste kam;labte mich an dem Bewnßtfeyn, daß, währendein entsetzliches Geheimniß die Vereinigung unse-rer Hände für immer verwehren konnte, dennoch