Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
158
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Aber^diese Plänkeleien dauerten nicht lange. DerJunge und die alte Frau schienen ganz einverstan-den über die Ungchörigkeit derselben, und beschlos-sen demnach, wie erfahrne Generale, durch Rück-zug zu gewinnen, tranken ihre Orgeade aus, be-zahlten dafür, nahmen das wankende Regiment indie Mitte und ließen mich Meister des Schlacht-feldes. Ich war indeß nicht in der Stimmung, mirüber ein solches Begegniß graues Haar wachsen zulassen; ich blieb am Fenster sitzen, trank meine Li-monade und murmelte vor mich hin: Alles zusam-mengenommen, sind die Weiber eine große Last.

Außen vor der Schenke, gerade unter meinemFenster, war eine Bank, die man für eine gewisseAnzahl von Sou's zu völligem und ausschließlichemGebrauch für sich selbst und seine Gesellschaft er-werben konnte. Ein altes Weib (so schloß ich we-nigstens aus ihrer Stimme, denn ich bemühte michnicht darnach zu sehen, obgleich cs allerdings eben-sowohl auch die gellende Fistelstimme des HerrnHoward de Howard seyn konnte) hatte bis dahindiesen Platz mit irgend einem Liebhaber eingenom-men. In Paris ist kein Weib zu alt dazu, sicheinen Verehrer zu gewinnen, sey es durch Liebeoder durch Geld. In einem Augenblicke der Zärt-lichkeit brach dieß Paar auf und ward sogleich durcheiu andres erseht. Die ersten Laute der Stimmedes Mannes, so leise sie waren, machten mich vonmeinem Sitz auffahren. Nach einem raschen Blick