Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
121
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standen wurde, und dürften eher als für ihre Zeitausgezeichnet, denn als vortrefflich an sich, bewun-dert werden. Das Leben Bolingbrvke's würde be-lehrender seyn als alle seine Schriften; und weruns eine vollständige und nnpartheiische Lebens-beschreibung dieses außerordentlichen Mannes gäbe,würde in der filosofischen und politischen Literatureine der gefühllesten Lücken ausfüllen."

Mir scheint," sagte Herr von E-,Ihre

National-Literatur hat hauptsächlich an BiografienMangel; ist meine Ansicht gegründet?"

Unstreitig," sagte Vincent.Wir haben imFach der Biografie nicht ein einziges Werk, dasals musterhaft gelten könnte, Middleton's LebenCicero's vielleicht ausgenommen. Dieß führt michauf eine Bemerkung, die ich bei Vergleichung Ih-rer Filosofie mit der unsrigen oft machte. Mirscheint, Ihr Volk, das sich in den Gebieten derBiografie, der Memoiren, der Cvmödie, der sati-rischen Beobachtungen über brsondre Claffen, undin geistvollen Aforismeu so dewundcrnswerkh her-vorthut, liebt es mehr, die Menschen in ihrer Be-ziehung auf die Gesellschaft und im thäcigen Ver-kehr der Welt zu betrachten, als in den abgezoge-nern metafysischen Thätigkeiten des Geistes. UnsreSchriftsteller, im Gcgentheil, hängen lieber ab-strusen Epcculationen über das ganze Geschlechtnach; fassen den Menschen von einem abstraktenund isolirten Gesichtspunkt auf, und belauschen deu