Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
87
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Scbreier einen Schlag» so giebt er sich entwederzur Ruhe, oder er verlangt Genugthnung; wennJenes wohl und gut» wenn das Letztere nunso habe ich doch einen bessern Grund mich mit ihmzu schlagen» als jetzt.

Mein Entschluß war also gefaßt. Ich war inmeinem Leben nicht lcidenschaftlvser und so erhobich denn mit der äußersten Kälte und Gelassenheit»mitten unter meines Gegners Redecrgießungen, dieHand und streckte ihn ruhig zu Boden.

Er sprang augenblicklich auf.Sorwu»," sagteer mit leiser Stimme, »»ein Franzose vergibt einenSchlag nie!"

In diesem Augenblick stand ein Engländer, derbisher unbeachtet in einer Ecke des Caf« gesessenhatte, auf und nahm mich bei Seite.

Sir," sagte er,denken Sie nicht daran, sichmit diesem Mann zu schlagen» er ist ein Kaufmannaus der roe 8r. Ronor«. Ich habe ihn selbst hin-ter seinem Ladentisch gesehen; bedenken Sie, daßein Bock einen Fleischer tödten kann!"

Sir," war meine Antwort, »»ich danke Ihnentausendmal für Ihre Belehrung. Schlagen abermuß ich mich, und ich werde Ihnen, wie der Ir-länder, meine Gründe nachher sagen; vielleicht ha-ben Sie die Güte mir zn sekundiren?"

Mit Vergnügensagte der Engländer (einFranzose hätte gesagt: Mit Bedauern).

Wir verließen zusammen das L»te. Mein