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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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ist die Quelle, aus der wir die meisten zur Entwcrfung unsererGeschichte erforderlichen Nachrichten geschöpft haben. Zu dem, waser über Paul's Glückseligkeit und setne eigene berichtet, hat ernoch die kurze Erzählung eines bald darauf Statt gehabten Be-suches in den Prairieu hinzngefügt. Damit halten auch wir esfür geeignet, unsere gegenwärtige Arbeit zu beenden, indem da-durch alle ausgesponucnen Begebenheiten zu einem wirklichen Schluffegedeihen.

In dem auf die Begebenheiten, welche wir vorgctragen haben,nächstfolgenden Herbste befand sich der junge Mann, der damalsnoch in Militärdiensten seines Vaterlandes stand, an den Gewässerndes Missouri in einem nicht weit von den Pawneedörfern entfern-ten Striche. Gerade frei von jeder unmittelbaren Verpflichtung,und von Paul, der sich in seiner Gesellschaft befand, heftig bedrängt,entschloß er sich, Pferde zu besteigen, und, das Land kreuzend,einen Besuch bei dem Pawneehclden abzustatten, um nach demSchicksal seines Freundes, des Wildstellcrs, sich zu erkundigen. Dasein Gefolge seinem Range und seinen Verrichtungen gemäß war,ging die Fahrt, wenn auch nicht ohne die gewöhnlichen Entbeh-rungen und Mühseligkeiten, die »othwendig mit jeder Reise in einerwilden Gegend verbunden sind, doch ohne die Gefahren und Un-ruhen vor sich, welche seine frühere Wanderung durch dieselbenGegenden bezeichnet hatte. In der gehörigen Entfernung sandteer einen Indianischen Läufer ab, der zu einem befreundeten Stammegehörte, um seine und der Seinigen Nähe zu melden, indem erlangsam folgte, damit, wie es üblich, die Meldung seiner Ankunftdieser selbst vorangcye. Zum Erstaunen der Reisenden blieb ihreBotschaft unbeantwortet. Stunde folgte auf Stunde und MeileVerstrich um Meile, ohne daß irgend etwas kam, was eine ehren-werthe Aufnahme verkündete, oder sonst auf freundschaftlichereWeise die Gäste eines Willkommens versicherte. Endlich senktesich die Eavalcade, an deren Spitze Middleton und Paul ritten,