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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Einrichtung durchstöberte, und, was er vorfand, bald spaßhaft, baldernst, immer aber mit großem Freimuth besprach, oder sich de»verwunderten Frauen verständlich zu machen suchte, wenn er ihnenso klar als möglich bezcichnete, wie Alles bei den Weißen bessersey als bei ihnen.

Dieser spähende, unruhige Geist fand keine Nachahmer unterde» Indianern. Hart-Herz's Zartgefühl und Zurückhaltung herrschteauch bei den Gelingen. Als sie den Fremden alle Aufmerksamkeiterwiesen und sie mit Allem versehen hatten, was sie bei ihrer ein-fachen Lebensweise und ihren geringen Bedürfnissen leisten konnten,betrat kein Fuß mehr die Schwelle der den Weißen eingeräumtenGemächer. Man ließ sie ihre Ruhe suchen, wie es sich am bestenmit ihren Sitten und Neigungen vertrug. Die Gesänge und derJubel des Stammes dauerten indessen weit in die Nacht hinein,und man hörte mehr als einen Krieger bis tief um Mitternachtvon der Decke seiner Wohnung herab die Thaten seines Volkesund den Ruhm ihrer Siege hererzählen.

Alles, was Leben hatte, war, trotz des Schwärmcns in derNacht, mit Sonnenaufgang wieder auf den Beineu. Der Ausdruckjubelnder Freude, der noch vor kurzem auf jedem Gesichte gestrahlt,hatte einem andern, der sich besser mit diesem Augenblick vertrug,Platz gemacht. Alle wußten, daß die Bleichen-Gesichter, die mitihrem Häuptling einen Freundschaftsbund geschloffen, sich anschickten,von dem Stamme Abschied z» nehmen. Middleton's Soldatenhatten, in Erwartung seiner Ankunft, mit einem Handelsmann, derhier nicht sein Glück gemacht, einen Handel wegen des Gebrauchsseines Bootes, das auf Ladung im Strome lag, abgeschlossen, undAlles war jetzt zu der großen Reise fertig.

Middletou sah diesen Moment nicht ohne einiges Mißtrauensich nähern. Die Bewunderung, mit welcher Hart-Herz seine Jnezbetrachtet hatte, war seinem eifersüchtigen Auge nicht entgangenund hatte ihn fast mehr als Mahtoree's widerrechtliche Wünsche