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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Prairie glich einem Wolkenhimmel nach einem dunkeln Walkenbruche,Alles sanft ruhig und still.

So stand alles rund um, als die Familie des Squatters zn-sammcntrat, um einen endlichen Beschluß hinstchts der verschiedenenIndividuen zu fassen, welche durch die vorhin erzählten Vor- undZufälle in ihre Gewalt gerathen waren. Alles, was von ihr Lebenund Freiheit besaß, war schon von dem ersten TageSgrauen an aufden Beinen, und selbst das jüngste Wesen dieser wandernden Brutschien es vollkommen zu wissen, daß ein Moment erschienen sey, woUmstände an's Tageslicht kommen würden, welche einen bedeutendenEindruck auf ste, bei dem ihnen gefallenen Loose einer halbenBarbarei machen mußten.

JSmael schritt durch sein kleines Lager mit dem Ernste einesMannes, dem unerwartet Dinge von einer Wichtigkeit, die weitüber die gewöhnlichen Begebenheiten seines unstäteu Lebens hinaus-gingen, zur Entscheidung zugefallen waren. Seine Söhne indessenwelche so oft Gelegenheit gefunden, die unerbittliche Strenge inihres Vaters Charakter zu erprüfen, sahen in seiner finstern Mieneund seinem kalten Auge, weit mehr die Entscheidung, bei seinenBeschlüssen zu verharren die er gewöhnlich eben so hartnäckigdurchsetzte, wie er sie starrsinnig gefaßt als irgend Spuren vonSchwanken und Zweifel. Selbst Esther war merklich durch diewichtigen, so schwer auf dem Wohl ihrer Familie lastenden Ange-legenheiten aufgeregt. Während sie nichts von den häuslichen Ver-richtungen vernachlässigte, die sie unter allen denkbaren Verhältnissenwürde ausgeführt haben gerade wie der Erdball sich umschwingt,auch wenn Erdbeben seine Rinde spalten und Vulkane seine Einge-weide verzehren so war doch offenbar ihre Stimme gedämpfterund etwas weniger keifend als gewöhnlich, und wie oft sie auchihre Kinder schalt, so geschah dies doch mit weit mehr Mäßigungund Berücksichtigung der Würde und des Ansehens, die ihr alsMutter an und für fleh zukamen.