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gestorben. Kennt er die Farbe des Blutes eines Langcn-Meffers?Nein! Ich weiß, er kennt ste nicht: er hat es nie gesehen. Wel-cher Dahcvtah, bis auf Mahtoree, erschlug je ein Bleiches-Gesicht?Keiner. Aber Mahtoree muß schweigen. Jeder Teton würde seineOhren schließen, wenn er spräche. Die Hirnhäute über seinerWohnung wurden von Weibern. genommen. Sie wurden vonMahtoree genommen, und er ist ein Weib. Sein Mund ist ge-schlossen : er wartet auf die Feste, um unter den Mädchen zu singen!"
Trotz aller Ausrufungen des Unwillens und der Empörung,die auf eine so selbsterniedrigende Erklärung folgten, nahm derHäuptling doch seinen Sitz ein, um nicht mehr zu sprechen. Aberals das Gemurmel lauter und allgemeiner wurde, und drohendeAnzeichen verriethen, daß die Rathsversaminlung sich in völligerVerwirrung anflösen würde, stand er wieder auf, und begannabermals, indem jedoch sein Ton wild und stürmisch wurde, wiebei einem Krieger, der nach Rache dürstet.
„Laßt doch meine jungen Leute nach Tctao suchen," rief er,„ste werden seine Hirnhaut finden, trocknend im Rauche der Paw-nees. Wo ist Bohrecheena's Sohn? Seine Gebeine sind weißerals die Gesichter seiner Mörder. Schläft Mähhah i» seiner Woh-nung? Ihr wißt, manche Monden find vergangen, seit er hinaus-zog in die Prairien. Wäre er doch hier, um zu sagen, von wel-cher Farbe die Hand war, die seinen Scalp nahm!"
So fuhr der arglistige Häuptling mehrere Minuten fort, in-dem er die Krieger bei Namen nannte, von denen es bekannt war,daß ste den Tod im Kampf mit den Pawnee's gefunden, oder ineiner jener gesetzlosen Fehden, welche so oft zwischen den Siour-banden und einer Claffe von Weißen Statt fanden, die, was dieCivilisation betrifft, nur wenig über ihnen stand. Zeit war nicht,um über Verdienst, oder besser Nichtverdienst, aller der Einzelnen,auf welche er anspielte, nachzustnnen, denn er rannte zu schnellüber die Namen hinweg, aber er wußte so schlau Alles abzupaffen.