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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
439
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wir jene Frage in allen ihren verschiedenen Bedeutungen auffaffen,und annehme», daß Eure Theorie richtig ist, so würde der Schlußder richtigste seyn, daß ich zu einer so hastigen Abreise nicht vor-bereitet bin, und daß man folglich zu Maßregeln der Vorsichtgreifen müßte."

Nun wohl," erwiederte nachdenklich der Wildsteller,ich willfür Euch handeln, wie ich für mich selbst thun würde. Doch dadie Zeit mit Euch schon bergab rennt, mochte ich Euch rathen,schnell zuzuschen, denn es könnte geschehen, daß Euer Name ineinem Augenblick gerufen würde, wo Ihr nicht bester auf die Ant-wort vorbereitet wäret, als jetzt."

Mit diesem freundlichen Winke zog sich der alte Mann wiederin den Kreis, wo er über das nachdachte, was ihm jetzt zu thunobliege, und in seinem Wesen zeigte sich die seltsame Mischungzwischen Entschlossenheit und Ergebung, die beide ihren Grund inseiner Lebensart und Demuth hatten, und in ihrer Verbindungeinen Charakter bildeten, in welchem außerordentliche Energie unddie nachgiebigste Unterwerfung unter den Willen der Vorsehung sichwunderbar genug zusammen vertrugen.

Achtundzwanzigstes Kapitel.

Die Hei? in Smithficld soll zu Asche brennen,lind Zhr drei Andern sollt am Galgen banmeln.

Shakespeare.

Die Siour hatten den Ausgang des vorigen Gesprächs mitlobenswerther Geduld angehört. Die meisten in der Bande wur-den durch die geheime Ehrfurcht, mit welcher fie Obed's mysteriö-sen Charakter betrachteten, zurückgehalten, während einige einsichts-vollere Häuptlinge gern die Gelegenheit benutzten, ihre Gedankenzu dem Nedekampf im Voraus zu ordnen, der, aller Wahlschein-