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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
435
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Mund aber den Anstrich einer grimmige» Nekromantie gewann.Die oberen Kleider waren ihm abgezogen worden, und statt derenhatte man seinen Leib vor der Kälte genügend durch ein phantastischbemaltes Gewand aus zubereiteten Hirschfellen geschützt. Wie zurVerspottung seines Gewerbes waren verschiedene Kröten, Frösche, Eidechsen, Schmetterlinge u. s. w., alle von ihm sorgfältig zube-reitet, um dereinst in seinem Privatkabinet aufgestellt zu werden,an den übrig gebliebenen Haarbüschel, an seinen Ohren, und wosonst Theile seiner Person besonders hcraustraten, befestigt worden.Fügen wir noch zu der Wirkung, welche schon dieser seltsame Auf-zug machen mußte, die Blicke des Zweifels und Entsetzens hinzu,welche seinem Gesichte einen doppelt bitter» Anstrich verliehen unddes würdigen Obed's ganzes Mißgeschick verkündeten, als er seinepersönliche Würde so verspottet sah, und, was in seinen Augen vonweit größerer Wichtigkeit war, sich zum Opfer bei irgend einemheidnische» Gottesdienste bestimmt dachte, so wird der Leser gerneglauben, daß sein Erscheinen eine Art heiliger Scheu bei einerBande verursachen mußte, welche schon vorher mehr als zur Hälftegeneigt war, ihn als einen mächtigen Agenten des bösen Geistesanzusehen.

Weucha führte den Esel gerade in die Mitte des Kreises, undindem er Reiter und Thier zusammenließ (denn die Schenkel desNaturforschers waren dergestalt an dem Esel befestigt, daß beideGeschöpfe wörtlich incorporirt schienen, um eine neue Gattung zubilden), eilte er wieder nach seinem Platze, mit einer staunendenVerwunderung auf den Beschwörer blickend, wie sie solchem krie-chenden Geschöpfe wohl zukam.

Das Erstaunen schien aber gegenseitig zwischen den Zuschauernund dem Helden dieses seltsamen Schauspiels. Während die TctonSmit Scheu und Furcht die geheimnißvollcn Attribute des Doktorsbetrachteten, sah sich dieser nach allen Seiten mit einer Mischungeben derselben außerordentlichen Empfindungen um, unter denen die