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vollen schrecklichen Waffenschmuck gewöhnt, lng doch etwas so Ent-setzliches in dem Eintritt, und etwas so Verwegenes in dem Blickedes Siegers, daß Beider Augen unter den Gefühlen des Schreckensund der Verwirrung zu Boden sanken. Juez erholte sich zuerst,und fragte den Wildsteller mit der Würde einer beleidigten Edel-dame, und doch ohne ihre natürliche Anmuth zu verläugnen, wel-chem Umstande sie diesen außerordentlichen und unerwarteten Besuchzuzuschrciben habe. Der alte Mann stockte, aber indem er sichräusperte, wie Jemand, der sich zu einer Anstrengung, an die ernicht gewöhnt war, vorbereitete, fing er folgendergestalt an:
„Lady," sagte er, „ein Wilder ist ein Wilder, und Ihr könntin einer traurigen vom Sturm durchfcgten Prairie Euch nichtnach den Gebräuchen und Sitten der Niederlassungen Umsehen.Diese Indianer würden sagen, Mode und Höflichkeit'scyen so leichteDinge, daß sie selber wohl fortwehen könnten. Was mich betrifft,obgleich ich ein Mann des Waldes bin, habe ich zn meiner Zeitdie Wege der Großen anch gesehen, und ich brauche nicht erst zulernen, daß sie abweichen von den Wegen der Niedrigen. Langehabe ich in meiner Jugend gedient, nicht etwa wie eure dicnst-thuenden Geschöpfe in den HauSwirthschaften, sondern als Dienst-mann unter meinen Oberen im Walde, und wohl weiß ich/ wieman sich dem Weibe eines Kapitäns zu nähern hat. Wäre mirdie ganze Anordnung dieses Besuchs übertragen worden, ich würdezuerst laut an der Thüre mich geräuspert haben, damit Ihr erfüh-ret, daß Fremde sich näherten; dann hätte ich ..."
„Die Art und Weise ist gleichgültig," unterbrach ihn Jnez,viel zu gespannt, um die weitschweifigen Erklärungen des Altenaushoren zu können. „Was bezweckt der Besuch?"
„DaS wird der Wilde selbst sagen. (Indianisch:) Die Töchterder Bleichen-Gesichter wünschen zu wissen, weshalb der großeTeton in ihre Wohnung gekommen?"
Mahtoree blickte den Fragenden mit einem Erstaunen an, das