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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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und die Huldigung eines Kriegers zu belohnen, und der wackereBursche schien in der That von dem Anblick eines so seltenen Mu-sterbildes weiblicher Liebenswürdigkeit ganz ergriffen. Sobald erjedoch bemerkte, daß sein staunender Blick dem Gegenstände seinerBewunderung nicht angenehm sch, wendete er dis Augen ab undantwortete, die Hand auf die Brust legend, in bescheidenem Tone:

Mein Vater wird willkommen seyn. Die jungen Leute meinesVolkes sollen mit seinen Söhnen jagen, die Häuptlinge werden mitdem Graukopf rauchen. Die Mädchen der Pawnees sollen in dieOhren seiner Töchter singen."

Und wenn wir auf die Tetons stoßen?" fragte der Wild-steller, welcher gern genauer die Hauptbedingungen dieses neuenBündnisses zu erfahren wünschte.

Die Feinde der Langen-Messer sollen dis Faust der Pawneesfühlen."

So ist es gut. Jetzt, mein Bruder, laßt uns zusammen Rathhalten, daß wir auf keinen schiefen Pfad geraihen, sondern daß unserWeg in Euer Dorf so geradeaus seh, wie die Flucht der Tauben."

Der junge Pawnee gab ein Zeichen des Beifalls, und, tratmit dem Andern etwas abseits, um weder von Paul's Unruhe, nochvon der Gelehrtheit des Naturforschers unterbrochen zu werden.Ihre Bcraihnng war nur von kurzer Dauer, da sie aber auf dieausdrucksvolle Weise der Eingebornen erfolgte, so hatte jeder vonbeiden Theilcn alsbald erfahren, was ihm zu wissen Noth that.Als sie zu ihren Gefährten getreten, konnte der alte Mann einenTheil von dem, was zwischen ihnen vorgefallen war, in folgendenWorten wicdererzählen.

Nein, ich habe mich nicht geirrt," sprach er;dieser jungeKrieger vertraute mir mit der guten Miene denn er hat einsgute Miene und eine edle Miene, wen» er auch ein wenig schreck-lich aussieht mit seinen Malereien, also mit der guten Mienean, daß er auf Kundschaft gegen eben diese selben Tetons ausseh,

Die Prairie. S. Aufl. 24