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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
365
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Horizonte aufduckte, u»d nicht nur den Name» des Thicres, sondernauch alles Eigeuthümliche, Farbe, Alter und Geschlecht."

„WaS Ihr da, ehrwürdiger Jäger, für einen unschätzbarenVorzug vor so Vielen voraus hattet!" bemerkte der aufhorchendeDoktor Battius. „Der Manu, der in der Wildniß eine solcheGabe besitzt, und so wesentliche Unterschiede in der Ferne machenkann, spart viele Schritte und Untersuchungen, deren Resultate nurzu oft falsch sind. Sagt mir doch, alter Freund, erstreckte sich dieVortrefflichkeit Eures Gesichtes so weit, daß Ihr die Orüo oderdas 6eiuis des Thieres entdecken konntet?"

„Ich weiß nicht, was Ihr mit Enren Orden und mit EurenGemuffen sagen wollt."

Mit einem auf den Jäger gerichteten Blick, der etwas Ver-ächtliches mit sich führte, wandte sich der Bienensucher zn demAlten und sprach: Lieber Wildsteller, Ihr gebt da eine zn großeUnbekauntschaft mit der Englischen Sprache kund; eine Unwissenheit,die ich bei einem Manne von Eurer Erfahrung und Eurem Verständenicht gesucht hätte. Wenn Euer Freund von Orilo spricht, so willer Euch fragen, ob Ihr. unterscheiden konntet, in welcher Ord-nung das entfernte Vieh sich bewegte, ob wild und bunt durcheinander, wie ein Bienenschwarm, der seiner Königin folgt, oderin langen Reihen, wie Ihr die Büffel ruhig über die Prairie gehenseht. Und was das Wort Genius betrifft, so ist dieses Wort,wie ich gewiß bin, ein allgemein bekanntes und in JedermannsMunde. Da ist zum Beispiel der Congreßmann in unser», Bezirkund das kleine dicke Männchen mit der geläufigen Zunge, der dieAvisen in unserer Grafschaft schreibt; Beide werden Genies genannt,weil beide muntere lebhafte Köpfe sind. Das will auch, in sofernich seine Meinung verstehe, der Doktor sagen; denn selten sprichter ohne eine besondere Absicht."

Als Paul diesen in der That allerliebsten Commentar vonsich gegeben hatte, sah er sich nach allen Seiten um, als wollte