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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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folgten alsobald seinem Beispiel, und verstärkten die schwacheSchranke durch ebenfallstge Ausbreitung ihrer vorgehaltenen Arme.

Ein paar Augenblicke reichte der der Fronte gegebene Impulshin, das Dickicht zu schützen. So wie aber die Trist und dereigentliche Kern der Heerde je mehr und mehr auf die offene Linieder Schutzwehr dreier Männer vordrängte, so wie der sich erhe-bende Staub den Thieren die Gestalten der Vertheidiger verbarg,entstand auch wieder von Neuem die unvermeidliche Gefahr desDurchbruchs und für die Männer die verdoppelte Nothwendigkeitauf ihre Hut und Rettung bedacht zu seyn. Der Wildsteller wichmit seinen Gefährten langsam vor dem entgegcnstürzenden Haufenzurück, als schon ein wüthendes Thier so nahe au Middleton vor-beistreifte, daß es ihn fast umgerannt hätte, und dann mit derSchnelligkeit des Windes in das Dickicht eindrang.

Schließt an! Nicht von der Stelle! Das Leben drauf!"schrie der alte Mann,oder tausend Teufel folge» dem Einen nach!"

Aber ihre vereinte Kraft würde den lebendigen Strom nichthaben aufhalten können, hätte nicht Astnus, dessen Domänen aufeine so barsche Art durchbrochen wurden, jetzt mitten im Aufruhrseine Stimme hören lassen. Bei dem unbekannten kläglichen Geschreizitterte der erste wüthendste Anläufer; er und sein Gefolge schrecktenvon eben dem Dickicht zurück, auf welches er einen Augenblickvorher mit dem Ungestüm zugeeilt war, der die Füße eines Mör-ders beflügeln würde, welcher sich in das nahe Heiligthum zuretten gedächte.

Jetzt theilte sich der Strom der Büffel; der Vorplatz vor demGebüsch wurde licht, die beiden Colonnen theiltcn sich rechts undlinks, und schlossen sich nur eine Meile hinter demselben wieder aneinander. In dem Moment, als der alte Jäger den plötzlichenErfolg der Eselsstimme gewahr wurde, war seine ganze Kaltblü-tigkeit zurückgekvmmen; er lud sein Gewehr wieder, und machte