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„Bis zu den Städten der Langen-Messer ist's »och weiter,"war die lakonische Antwort.
„Warum macht sich ein Pawnee-Lonp so weit über die Gabelseines heimathlichen Flusses hinaus, ohne ein Pferd zur Reise,und in eine so menschenleere Gegend?"
„Können die Weiber und Kinder der Bleichen-Gesichter leben,wenn sie keinen Büffel anfjagen? In meiner Hütte hatte sich derHunger eingefunden."
„Mein Bruder ist noch sehr jung, um ein Hausvater zu seyn,"crwiederte der Jäger, sein Auge nicht von dem jungen Kriegerwcgwendend; „aber so viel sieht man meinem Bruder an, er istbrav, und manches Oberhaupt mag ihm seine Töchter zu Weibernangeboten haben. Wo dachte aber wohl mein Bruder hin," setzteer hinzu, indem er auf den Pfeil hinwics, der neben dem Bogenin der Hand des Indianers hin- und herschwankte, „als er einenso leicht befiederten Pfeil zur Büffeljagd mitgenommen? Habenes etwa die Pawnees gern, wenn die Wunden, die sic dem Wildeversetzen, weiter nichts thnn, als eitern und sich entzünden?"
„Den Pfeil habe ich für einen Siour. Es ist zwar keinersichtbar, doch könnte leicht einer im Gebüsch lauern."
„Wahrlich, der Mann ist ein lebender Beweis für die Wahr-heit feiner Worte," murmelte der Jäger auf Englisch; „er ist da-bei ein starkgegliederter tapferer Bursche; nur viel zn jung füreinen Häuptling von einiger Wichtigkeit. Ich dächte, cs wäre derKlugheit gemäß, ihn gütlich zn behandeln. Ein Arm mehr, dersich zn einer oder der andern Parthei schlüge, wenn wir mit demSquatter und seinen Söhnen znsammenstießen, dürfte den Aus-schlag geben .... „Mein Bruder sieht, daß meine Kinder müdesind," fuhr der Alte im Dialekt der Prairie fort, die klebrigen,welche indeß näher gekommen waren, mit der Hand bezeichnend.„Wir möchten gern lagern und uns satt essen. Nennt mein Bru-der diesen Boden sein eigen?"