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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Hochroth. Gemischt mit Beiden waren verschiedene Tinten vonGelb, Weiß, Carmoisin: Alles wild und seltsam unter einander.Wären dieß alle Kennzeichen gewesen, so würde man Mühe gehabthaben, zn entscheiden, ob das Wesen lebendig oder leblos sey, dennes lag bewegungslos da, wie ein Stein; aber ein finsteres, glän-zendes, hin und her rollendes Augenpaar, welches mit ängstlicherTheilnahme die geringsten Bewegungen des Wildstellers nnd seinerGefährten bewachte, setzten den Punkt außer allen Zweifel, daßLeben in der Kugel seh.

Euer Basilisk ist ein Spion, oder ich müßte mich auf In-dianische Malerei und Indianische Teufeleien schlecht verstehen!"murmelte der Alte, die Flintenkolbe ans de» Boden stoßend undmit unverwandten Augen starr nach dem fnrchterweckenden Gegen-stände hinschauend, ruhig, gefaßt und auf den Lauf gelehnt.DerHallunke will uns um Augen und Verstand bringen, uns weiß-macheu, daß der Kopf eines Rothen nichts mehr und nichts wenigerals ein im Hcrbstlaube liegender Stein sey; oder er hat wohl gareine teuflische Arglist im Sinne!"

Ist denn das Thier da etwas Menschenartiges?" fragte derDoktor.Gehört es zum Genus Homo? Ich meinte, es wäreein »och nicht beschriebenes Geschlecht."

Es ist so gut ein menschlich Wesen, und noch dazu ein sterb-liches, als es je einen Indianischen Krieger i» diesen Prairiengegeben hat. Ich habe die Zeit erlebt, wo eine Rothhaut einthörichter Waghals gewesen wäre, wenn er in dieser Stellung ansseinem Versteck auf einen gewissen Jäger hätte hervorguckcn wollen,welchen ich nennen könnte, der aber jetzt alt ist nnd seiner Lebens-»eige zn nahe, um etwas mehr zu seyn, als ein erbärmlicherWildfänger. Vor Allem wird es gut seyn, mit dem Kobold unsin's Gespräch einzulassen, und ihm zu zeigen, daß er es mitMännern zu thun hat, welche Haare auf den Zähnen haben.Guter Freund," fuhr er fort in der Sprache der zahlreichen