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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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daß er jetzt selbst zweifelte, ob der Höcker noch zur BefriedigungAller genügen würde, welche mit ihm an dem köstlichen MahleThcil nehmen möchten. Mit dem Wildsteller verhielt es sich aberganz anders. Sein gemäßigterer Appetit war schon vollkommengestillt, und er sah dem Ankömmlinge mit einem herzlichen Blickeentgegen, der deutlich sprach, wie gelegen ihn seine Ankunft dünke.

Kommt her, Frennd," sprach er, mit der Hand winkend, alser sah, daß der Fremde einen Augenblick, wie zweifelhaft, innehielt.Kommt her, sage ich; wenn der Hunger Euer Führer ist,so hat er Euch an die rechte Stelle gebracht. Hier ist Essen, undder Junge hier kann Euch Salz dazu geben, so lange getrocknet,daß es weißer ist als der Schnee auf den Bergen. Frisch heran,ohne Furcht! Wir sind keine wilden Thiere, die einander auffresscn,sondern Christen, die dankbar Alles empfangen, was dem Herrngefallen, ihnen zu geben."

Verehrungswürdigcr Jäger," erwiederte der Doktor, dennes war Niemand anders, als der Naturforscher, der auf einem seinertäglichen Botanisirzüge sich näherte.Ich freue mich herzlichüber dieß glückliche Zusammentreffen. Wir lieben dasselbe Treibenund sollten Freunde sehn."

Herr! Herr!" sagte der alte Mann, ohne sich eben viel audie Regeln des Decorums zu kehren, dem Philosophen geradezuin's Gesicht lachend.Das ist ja der Mann, der da mich wollteglauben machen, daß ein bloßer Name die Natur eines Thieresverändern könnte! Kommt, Freund, Ihr seyd willkommen, obgleichEure Kenntniß durch zu vieles Bücherlesen ein wenig verkehrtworden ist. Setzt Euch nieder, und wenn Ihr den Bissen gegessen,sagt mir, ob Ihr den Namen des Geschöpfes kennt, das Euch seinFleisch zum Essen geliefert hat."

Doktor BattiuS' Augen (denn wir halten cs für schicklich, demManne den Nainen zu geben, den er am meisten liebt), also DoktorBattius' Augen bekundeten genugsam die Zufriedenheit, womit er