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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Einen hübsch windigen Platz hast Du zum Lager gewählt,Jsmael!" fing sie an, oder bester, fuhr sie fort, indem sie nur ihrBelfern non einem schluchzenden zehnjährigen Mädchen, das nebenihr stand, ab- und gegen ihren Mann hinwandte.Wahrhaftig,als ob ich nicht alle zehn Minuten Nachsehen müßte, daß mir dieKrabben nicht fortfliegen und unter Habichte und Eulen gerathen.Was lagert Ihr hier um den Felsen, wie die Schlangen im Früh-ling, wenn der Himmel ansängt lebendig zu werden von Vögel»,heda! Denkt Ihr, man kann den Mund füllen, und den Hungerstillen mit Schlafen und Maulaufsperren?"

Nein, Du sollst auch noch freies Reden haben, Esther," sagteder Ehemann, indem er den Namen in der eigenthümlich ameri-kanischen Mundart aussprach und die lärmenden Weiber mit einemBlicke ansah, der mehr eine zur Gewohnheit gewordene Duldsam-keit als Zuneigung verrietstAber die Bügel sollst Du haben,wenn Deine eigene Stimme sie mir nicht zu hoch aufscheucht. EiFrau," fuhr er fort, indem er mittlerweile dieselbe Stelle erstiegen,von wo er Ellen so ranh fortgescheucht hatte,und auch Büffel,wenn mein Auge das Thier in der Entfernung einer spanischenMeile entdecken kann."

Komm 'runter, komm 'runter, und thne was, statt zu schwatzen.Ein plaudernder Mann ist nicht viel bester als ei» bellender Hund.Nell soll das Tuch aufstecken, wenn sich welche von den Rothhäutenblicken lasten, um Euch bei Zeiten Nachricht zu geben. Aber, Js-mael, was mußtest Du denn vorhin todt schieße»! denn es warDeine Flinte, die ich vor ein paar Minuten hörte, oder ich müßtealles Gehör verloren haben?"

Pah! 's war nur um den Habicht fortzuscheuchen, der daüber den Felsen schwebt."

Habicht! Wahrhaftig, ein Mann in Jahren, und nach Habich-ten und Weihen zu schießen, wo achtzehn Mäuler zu füttern find.Sieh' auf die Bienen und den Bieber, und schau, mein guter Mann,