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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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den durch so gewaltige Anstrengung gewonnenen Vorthcil nichtverlieren möchten; und nun, seinem Schwager winkend, gingenBeide in das leere Lager zurück.

Während dieser ganzen Bewegung, welche ungefähr eineStunde mochte gedauert haben, stand der Wildsteller, ein stummer,doch aufmerksamer Beobachter des Vorgangs, seitwärts auf dieFlinte gelehnt, und der alte Hund schlummernd ihm zur Seite.Gelegentlich zuckte ein Lächeln über seine ranhen muskulösen, dochermatteten Gestchtszüge, gleich dem Sonnenstrahl, der über nackteRuinen dahinfährt, und verrieth die momentane Lust, die er fühlte'wenn er von Zeit zu Zeit die ungeheure Kraft der jungen Leutebemerkte. Dann aber, als der Zug langsam auf der Höhe fort-fuhr, beschattete ihn wieder eine Wolke trüber Gedanken, und seinGesicht wurde wieder so kalt und melancholisch-ernst wie zuvor.Seine Aufmerksamkeit wuchs, als Fuhrwerk nach Fuhrwerk dasLager verließ, ohne daß er dabei ein einzig Mal das kleine Zeltaus dem Auge verlor, welches mit dessen eigenem Wagen, einsamwie zuvor zurückblieb. JSmael's Wink zu seinem finstern Gefähr-ten betraf indessen, wie es schien, diesen bisher vergessenen Theilder Effecten.

Nachdem sie vorsichtige und spähende Blicke nach allen Seitengeworfen, schritten beide Männer zu dem kleinen Wagen, undschoben ihn in die Reife des Neberplanes hinein, auf dieselbe Weisewie sie ihn Abends zuvor herausgczogen hatten. Dann verschwan-den Beide hinter den Decken, und mehrere erwartungsvolle Minu-ten verstrichen, während deren der alte Man», heimlich von einembrennenden Verlangen getrieben, die Absicht dieses Geheimnisses zuerfahren, unvermerkt dem Platze näher kam, bis er nur wenigeEllen von dem Ort entfernt stand. Die Bewegungen des Tuchesverriethcn die Art der Beschäftigung der Leute drinnen, obgleichsie ihr Werk mit der größten Stille förderten. Es schien, alshabe eine lange Ncbung jeden von Beiden genau mit seinem