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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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nicht?" sagte das nur halb Achtung gebende Mädchen, indem sieängstlich die Haide musterte, aber immer auf demselben Fleck stehenblieb, und alle Willfährigkeit verrieth, sich hier noch länger sest-halten zu lassen.

Bah! die ist ja nur mit ganz kleinen Stückchen Blei geladen,nur zur Zerstörung der größeren Insekten und Würmer bestimmt.Nein, ich handelte besser, als daß ich einen Krieg gewagt hätte,in dem ich nicht Sieger geblieben wäre. Ich trug mir den ganzenVorfall ein, jeden kleinen Umstand mit der der Wissenschaft sonöthigen Präcision aukmcrkend. Ellen, Sie sollen hören, denn Siesind ein gutes, gescheutes Mädchen, und indem Sie wohl auffaffenund behalten, was Sie auf diesem Wege lernen, mögen Sie derWissenschaft noch große Dienste leisten, wenn mir irgend etwaswiderführe. Wahrhaftig, trefflichste Ellen, mein Geschäft hat sogut seine Gefahren, als das eines Kriegers. Ist nicht in dieserselben Nacht," fuhr er fort, dabei seine Augen unwillkürlich hintersich werfend,in dieser verhängnißvollen Nacht, mein LebenSurstoffselbst in großer Gefahr gewesen, ganz zerstört zu werden?"

Wodurch?"

Durch das Ungeheuer, das ich entdeckte. Es näherte sich miroft, und immer, wenn ich zurückwich, kam es mir nach. Ich glaube,nichts als die kleine Lampe, die ich bei mir führte, war mein Be-schützer. Ich hielt sie zwischen uns hin, während ich Alles nieder-schrieb, indem ich so doppelten Nutzen von derselben, nämlich deneines Lichtes und eines Schildes, zog. Aber Sie solle» den Cha-rakter des Thieres erfahren, und dann über die Gefahr urthcilen,die wir Förderer der Wissenschaft, der Menschheit wegen, laufen."

Der Naturforscher erhob nun seine Schrcibtafel gegen denHimmel, und schickte sich an, so gut es ging beim schwachenDämmerschein, der bis jetzt die Ebenen erhellte, zu lesen, doch sagteer vorher :

Hören Sie, liebes Mädchen, und Sie werden erstaunen, mit