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bekanntlich .ihren Schatten nach vorwärts werfen? Die Abstufun-gen des gesellschaftlichen Lebens, von dem Stande, den man ge-bildet nennt, bis zu dem hinab, welcher sich so weit der Barbareinähert, als die Verbindung mit einem unterrichteten Volke dießzuläßt, muß mau verfolgen, eben von dem Mittelpunkte jenerStaaten an, in welchen Reichthum, Lurus und die Künste aufzn-blühen anfangen, bis zu jenen fernen, immer weiter zurückweichen-den Gränzeu, welche, wie der dem Tagesanbruch vorhergehendebewegliche Nebel, den Beginn des Volkes bezeichnen.
Hier, und nur hier, findet man in weiter Ausbreitung, wiewohlnicht zahlreich, jene Menschenklaffe, welche sich noch mit den Vor-vätern vergleichen läßt, die zuerst den Weg für die geistigen Fort-schritte der Nation in der alten Welt gebahnt haben. Dis Aehn-lichkcit* zwischen dem amerikanischen Gränzwohner und seinemeuropäischen Vorbilde ist bemerkenswerth, wiewohl nicht überallganz übereinstimmend. Beide mochte man unbeschränkt nennen,indem der Eine über, der Andere außer dem Gesetze stand, — be-herzt, weil sie in Gefahr ergraut, — stolz, weil sic unabhängigwaren, und rachsüchtig, weil jeder das ihm angethane Anrecht selbsträchen mußte. Es würde für unsern Gränzwohner ungerecht seyn,wollten wir die Vergleichung weiter ziehen. Er ist ohne Religion,weil er von seinen Vätern die Ueberzeugung ererbt hat, die Reli-gion lebe nicht in Formen, und seine Vernunft sich gegen einGaukelspiel sträubt, das sein Gewissen nicht billigt. Er ist keinRitter, weil er nicht die Macht besitzt Ehren anSzutheilen, unddiese Macht fehlt ihm, weil er der Abkömmling und nicht der Vatereines Systems ist. Aus welche Art diese verschiedenen Eigenschaftenbei Solchen hervortreten, welche am eigenthümlichsten unter dieserClaffe erscheinen, wird man im Laufe der folgenden Erzählung sehen.
Jsmael Busch hatte ein ganzes Leben von mehr als fünfzigJahren an den Gränzen der geselligen Einrichtung verbracht. Er»?. A. d. II.