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beugte sich wieder über seinen Feind, ohne ein lauteres Geräusch,als das welke Laub des Baumwollenbaumes, das in die nächtlicheLust hinschwebte.
Jetzt sah Mahtoree das Schicksal des Schläfers in seine Handgegeben. Zur selben Zeit, wo er die gewaltigen und athletischenGlieder des Jünglings mit einer Bewunderung prüfte, welchephysische Auszeichnung fast immer in der Brust eines Wilden erregt,bereitete er sich zugleich sehr kalt, die Lebensflamme, welche dieseGlieder allein furchtbar machen konnte, auszulöschen. Nachdem ersich der Stelle des Herzens vergewissert, indem er sacht die Faltendes Kleides dazwischen fortgestrcift, erhob er seine scharfe Waffeund wollte eben Kraft und Geschicklichkeit in dem einen Stoßevereinen, als der junge Mann seinen gebräunten Arm nachlässigzurückwarf, bei dieser Handlung im Schlaf die ganze Kraft seinerMuskeln entfaltend.
Der scharfsinnige und schlaue Wilde hielt inne. Es überkamihn plötzlich die Neberzeugnng, daß ihm in dem Augenblicke derSchlaf minder gefährlich, als der Tod selbst werden könne. Dasgeringste Geräusch, das Todesröcheln, womit eine solche Kraftgestaltdoch vermuthlich vom Leben Abschied nehmen müßte, standen ihmplötzlich vor Augen, und der Gedanke zeigte ihm die Folgen. Erblickte noch einmal zurück nach dem Lager, dann in das Gebüsch,und endlich flogen seine feurigen Angen über die wilde und todten-stille Haide. Hierauf wiederum sich über das verschonte Opferbeugend, überzeugte es sich bald, daß es fest schlafe, und gab dann,den Einflüsterungen einer reifern Politik folgend, sein unmittelbaresVorhaben auf.
Mahtoree's Rückzug war eben so still nnd behutsam, als seineAnnäherung. Er stahl sich nun den Rand des Gebüsches entlang,um einen Schlupfwinkel zu haben, wohinein er beim geringstenAllarm entweichen könne. Er kam nun der Wohnung näher,' ganznahe, untersuchte die leinene Außenwand, horchte mit peinlicher