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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Entdeckung gelungen, die der Nachsuchung der andern Gesellschaftentgangen war. Trotz seines Verdrusses über eine Begebenheit,welche so schlimm für dis Schläfer ausfallen mochte, und eineskleinen Aergers, daß er sich so ganz überlistet sah, behielt dochder alte Mann seine frühere Ruhe bei.

Es mag wahr sehn, antwortete er,daß weiße Leute inder Prairie schlafen. Wenn mein Bruder es sagt, so ist es wahr :wer aber die Leute sind, die so auf die Großmuth der Tetons ver-trauen, das kann ich nicht sagen. Wenn da Fremde schlafen, soschickt eure jungen Leute aus, sie zu wecken, und laßt sie fragen,warum sie hier sind; jedes bleiche Gesicht hat auch eine Zunge."

Der Häuptling schüttelte den Kopf mit einem wilden und feu-rigen Lächeln, indem er sich schnell abwendete und, die Unterredungschließend, kurz entgegnete:

Die Dahcotahs sind ein kluger Stamm, und Mahtoree istihr Häuptling! Er wird die Fremden nicht anschreien, daß sieaufstehen und zu ihm mit ihre» Carabinern sprechen. Leise wirder ihnen in's Ohr flüstern. Dann laßt die Leute ihrer eigenenFarbe kommen und sie wecken!"

Als er sich bei diesen Worten auf seinen Hacken umdrehte,ging ein leises Beifallsgelächter um den dunkeln Kreis, der augen-blicklich auseinander fuhr und ihm nach einem Standpunkt, etwasentfernt von den Gefangenen, folgte, wo Diejenigen, welche eswagen konnten, ihre Meinungen mit einem so großen Krieger zutanschen, sich wieder um ihn zur Berathung versammelten. Weuchabenutzte die Gelegenheit, sein Andringeu zu erneuern; aber derWildsteller, der jetzt wußte, wie seine Macht nur ein Schattenwar, wies ihn unwillig von sich. Dem Andringen dieses boshaftenWilden wurde indessen bald durch einen Befehl an den ganzenTrupp, Thier und Menschen, ihre Stellung zu verwechseln, aufwirksamere Art ein Ziel gesetzt. Der Aufbruch erfolgte in Todten-- stille und in einer Ordnung, welche auch gebildeteren Stämmen