und erwartete mit einer ihm eigenthümlichsn Ruhe und Ergebungden Ausgang.
Indessen hatte» die Siour (denn der alte Mann hatte sichnicht im Charakter seiner gefährlichen Besucher getäuscht), ihrenRath geschloffen, und sich abermals über den Hügelrücken zerstreut,als ob sie nach irgend etwas Verborgenem suchten.
„Die Kobolde haben den Hund gehört!" flüsterte der Wild-steller, „und ihre Ohren sind zu scharf, als daß sie auch in dergrößten Entfernung etwas täuschen könnte Mehr nieder, nieder,Junge, nieder mit der Nase bis auf die Erde selbst, wie einschlafender Hund."
„Lieber auf die Füße und unserer Manneskraft vertraut!"crwicderte der ungeduldige Freund.
Er würde fortgefahren haben, aber plötzlich fühlte er denrauhen Griff einer Hand auf seiner Schulter. Als er sich um-drehte, sah er den dunkeln und grimmigen Blick eines Indianersstier auf ihn gerichtet. Trotz des Erstaunens und seiner ungünstigenLage, war der Jüngling keineswegs geneigt, sich sogleich zu er-geben. Schneller als der Blitz aus der Flinte, sprang er auf seineFüße und schüttelte seinen Gegner mit einer Kraft, die bald denStreit geendet haben würde, als er sich Plötzlich von den Armendes Wildstellers umschlungen fühlte, der alle seine Anstrengungenmit einer der seinigen nicht viel geringer» Kraft fruchtlos machte.Ehe er Zeit gewann, seinen Kameraden für diese» scheinbaren Ver-rath zu schelten, standen schon ein Dutzend Siour um ihn, unddas ganze Kleeblatt mußte sich gefangen ergeben.