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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Zelt, und war drauf u»d drau, zwei Falten zurückzuschlagcn, mitder sehr deutlichen Absicht, näher in den Inhalt hinein zu blicken,als der Mann, welcher schon einmal seine Lust zur offenen Feind-seligkeit verrathen, ihn beim Arm ergriff, und mit einer etwasrohen Kraftanstrengung von dem Flecke zurückriß, den er sich ein-mal als den geeignetsten zu seinem Zwecke ausersehen hatte.

's ist ei» ehrlich' Sprüchwort, Freund," bemerkte der Kerletwas trocken, aber mit einem Auge, das drohende Blicke schoß,und zuweilen mag's eine Seele retten, das da heißt: Kümm'reDich um Deine eigenen Sachen."

Die Leute bringen selten etwas in diese Wüstenei, was ver-borgen werden soll," erwiederte der alte Mann, als wolle er,und wisse doch nicht recht wie, die Freiheit, die er sich eben imBegriff gestanden, zu erlauben, entschuldigen;und ich meinteNiemand zu kränken, indem ich hinein sah."

Sie bringen überhaupt wohl selten sich selber her," ant-wortete der Andere rauh;es sieht wohl ans wie eine alte Gegend,aber sie scheint mir Wahrhaftig gerade nicht übermäßig bevölkert."

Das Land ist, glaube ich, so alt wie die anderen Werke desHerrn: aber Ihr sprecht richtig, wenn Ihr die Einwohner meint.Viele Monden sind verstrichen, seit mein Auge zum letzten Maleein Gesicht von meiner eigenen Farbe gesehen. Noch einmal,Freund, ich meinte nichts Böses. Ich dachte nur, es möchte washinter der Decke stecken, was mich an frühere Zeiten erinnernkönnte."

Als der Fremde seine einfache Erklärung geendet, ging erlangsam weg, wie Jemand, der da tief das Recht empfindet, dasJedermann auf den ruhigen Besitz seines Eigenthums hat, ohnedaß sein Nachbar ihn darin stören dürfe. Ein gesunder Grundsatz,dessen Richtigkeit er vermuthlich in seinem abgeschiedenen Lebenganz empfunden hatte. Als er znrnckging nach dem kleinen Lagerder Auswanderer denn zu einem solchen war der Platz jetztDie Prairic. 3. Ausl. 2