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bildeten, zu tief gelegen, um in die Umwälzung, die dasLand trocken legte, mit gezogen zu werden.
Man wird sich erinnern, daß die Franzosen, solangesie die beiden Canada's und Louisiana besaßen, auch aufdas ganze eben bezeichnet Gebiet Anspruch machten. IhreJäger und einzelne vorgeschobene Posten knüpften den erstenVerkehr mit den wilden Bewohnern desselben an, und diefrühesten schriftlichen Berichte, die wir über jene wettenLänderräume besitzen, kamen aus der Feder ihrer Missionaire.Daher sind gar viele französische Benennungen in diesemTheile von Amerika heimisch geworden und viele derselbensind auch eingebürgert geblieben. Als die Abenteurer, diezuerst in jene Wildnisse drangen, mitten in den Wäldern ansEbenen trafen, bedeckt mit üppigem Grün oder wucherndenSchlingpflanzen, gaben sie denselben den leicht zu erklärendenNamen von Wiesen — Prairien. Als die Engländer denFranzosen folgten und ein Gebilde der Natur, von Allem, wasder Continent Aehnliches aufzuweisen hat, verschieden, schonmit einem Namen bezeichnet fanden, der in ihrer Sprachegar keinem Begriff entspricht, ließen sie dessenungeachtet diesenatürlichen Wiesengründe un Besitz ihres auf solche Arterworbenen Titels. So kam es, daß das Wort „Pratrie"auch in den Mund der Engländer übergieng.
Der Amerikanischen Prairien sind zweierlei. Die östlichvom Missisippi gelegenen sind vergletchungsweise klein, aus-nehmend fruchtbar und stets von Waldungen cingeschlossen.Sie sind der höchsten Cultur fähig und die Ansiedlungendarauf nehmen rasch zu. Viele dieser Arten finden sich be-sonders in Ohio, Michigan, Illinois und Indiana: sie^