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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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ihm," fuhr sie fort, indem sie ihre Stimme, die sich mit ihrenGefühlen gesteigert hatte, dämpfte, als seh sie sich ihrer irdischenSchwäche bewußt,wie innig, wie unaussprechlich innig meineLiebe zu ihm gewesen seh zu innig vielleicht, »m nicht meinerLiebe zu Gatt Eintrag zu thun!"

Der Jüngling horchte auf die rührenden Laute, jedoch ohnesich von der Stelle zu bewegen. Endlich fand er selbst die Sprachewieder und entgegnete

Sie wollen mir gebieten, Sie zu verlassen Sie am Randedes Grabes zu verlassen? Ach, Miß Tcmple! wie wenig haben Siemich gekannt!"

Er sank jetzt vor ihr auf die Kniee nieder und umfaßte ihrfliegendes Gewand mit seinen Armen, als wolle er dasselbe gegendie Gier der Flammen schützen.

Ich wurde voll Verzweiflung in die Wälder getrieben, aberIhre Gesellschaft hat den Löwen in mir gezähmt. Wenn ich meineZeit in einer entwürdigenden Stellung verbrachte, so war cS derZauber Ihrer Person, der mich dazu veranlaßte. Wenn ich meinesNamens und meiner Familie vergaß, so trat Ihre Gestalt an dieStelle der Erinnerung; und wenn ich den Rückblick auf erlittenesUnrecht aus meiner Seele bannte, so waren Sie es, die mich Ver-gebung lehrte. Nein nein theucrste Elisabeth, ich kan» mitIhnen sterben, aber nimmermehr Sie verlassen!"

Elisabeth antwortete nicht und stand regungslos. Es warklar, daß ihre Gedanken nicht mehr auf der Erde weilten. DieErinnerung an ihren Vater und der Schmerz des Scheidens warendurch ein heiliges Gefühl gemildert, welches sie über die Erden-dinge erhob, und die Schwäche ihres Geschlechtes schwand hin vordem Blicke in die nahe Ewigkeit. Noch einmal wurde sie jedochWeib, als sic diese Worte hörte. Sie kämpfte gegen ihre Gefühleund lächelte, denn sie glaubte jetzt den letzten Rest zeitlicher Fesselnabgestreift zu haben, als plötzlich die Welt mit all ihren Reizen