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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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457
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Nein, »ein, ich will nicht in Abrede ziehen, daß ich ihnetwas rauh an den Schultern anfaßte," entgegnete Natty, indemer mit großer Einfalt um sich blickte,und daß ich-"

Ihr seyd frei gesprochen," fiel ihm der Richter in's Wort,und es ist in der Sache nichts mehr zu sagen oder zu thun."

Ein Lichtblick der Freude zuckte über die Züge des altenMannes, der nun den Fall begriff; er setzte hastig seine Mützewieder auf den Kopf, warf dis Schranke seines kleinen Gefängnissesauf und sprach nicht ohne Innigkeit:

Nun, ich muß es Ihnen nachrühmen, Richter Temple, daßdas Gesetz nicht so hart gegen mich gewesen ist, als ich fürchtete.Ich hoffe, Gott wird Sie für die Freundlichkeit segnen, die Siemir heute erwiesen haben."

Aber der Stab des Constable verhinderte seine Entfernung,und Herr Lippet flüsterte ihm einige Worte ins Ohr, worauf deralte Jäger auf seinen früheren Sitz zurücksank, seine Mütze abnahm,und mit einer Miene, in der sich Schmerz und Ergebung ans-sprachen, die Reste seiner dünnen grauen Locken niedcrstrich.

Herr Distriktsanwalt," sagte Richter Temple, indem er that,als sey er mit den Akten beschäftigt,schreitet zu der zweitenAnklage."

Herr Ban der School gab sich große Mühe, daß ja keinTheil der Vorstellung, welche er jetzt verlas, seinen Zuhörern ent-gehen möchte. Er beschuldigte den Gefangenen des Widerstandesgegen den Vollzug einer gerichtlichen HausdurchsnchnngS-Bollmachtdurch Gewalt der Waffen, unter denen er, nach Maßgabe seines weit-schweifigen Gerichtsstyls, nebst vielen andern auch den Gebrauch derBüchse angab. Hier handelte es sich in der That um eine ernstere An-schuldigung, als die einer gewöhnlichen Balgerei, weßhalb denn auchdie Zuhörer eine entsprechende Theilnahme an dem Resultate derselben:an de» Tag legten. Der Gefangene wurde nach der üblichenForm abermals ausgefordert, seine Einreden vorzubringen, und ihm