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wenn ich mich so einsam fühlte; aber dann pflegte ich in die Catts-killS zu gehen und einige Tage auf jenen, Berge zu znbringen, ummir das menschliche Treiben zu betrachten. Es sind jedoch etlicheJahre vergangen, seit ich mich nicht wieder Von einer solchen Sehn-sucht heimgesucht fühlte, und zudem bi» ich auch zu alt gewordenfür jene schroffen Klippen. Es gibt aber einen Platz, nur ein paarMeilen hinter demselben Berge, dem ich in der letzten Zeit einennoch besseren Geschmack abgewann, denn er ist mehr mit Bäumenbedeckt und daher natürlicher."
„lind wo war das?" fragte Edwards, dessen Neugierde durchdie einfache Beschreibung des Jägers lebhaft aufgeregt war.
„Es gibt einen Fall in den Bergen, wo die Wasser von zweikleinen, ziemlich nahe bei einander gelegenen Teichen ihre Dämmedurchbrechen und über die Felsen ins Thal hinunter stürzen. DerStrom wäre vielleicht gerade kräftig genug, um eine Mühle zutreiben, wenn ein solches unnützes Ding in der Wildniß nöthigwäre. Aber die Hand, welche diesen ,Wassersprung' schuf, hat nie eineMühle gemacht. Tie klare Flüssigkeit krümmt und windet sichunter den Felsen fort — zuerst so langsam wie ein Forellenbach,dann rascher und rascher, wie ein gehetztes Thier, bis sie zu einerStelle kömmt, wo sich das Gcbirg in der Weise eines gespaltenenHirschhnfs theilt und eine tiefe Höhle bildet, in welche sie hinunterstürzt. Das Wasser prallt zu», ersten Male fast um zweihundertFuß weiter nuten auf und sieht, noch ehe cs den Boden berührt,wie eine Wolke treibenden Schnees aus; von hier aus sammelt sich'Swieder zu einem neuen Sturze, und sprudelt vielleicht fünfzig Fußweit in einem flachen Felsbeete fort, ehe es eine weitere hundertFuß hohe Cascade bildet, und nun stürmt es von Gesims zu Gesims,bald da hin, bald dort hin, voll Verlangen, der Felskluft zu ent-kommen, bis es endlich in der Ebene anlangt."
„Ich habe früher nie Etwas von dieser Stelle gehört; auchist ihrer in keinem Buche erwähnt."