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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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359
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fühlte, es fest an ihm, die Unterhaltung zu erneuern, mit der Mieneeines Menschen, der nicht weiß, was er sagt:

Wie schön, wie ruhig n»d glänzend dieser See ist! Habtihr ihn je so spiegelglatt gesehen, wie in diesem Augenblick, Natty?"

Ich kenne den Otsego seit fünfundvierzig Jahren," entgegneteLederflrumpf,und muß ihm nachrühmeu, daß es im ganzen Landekein klareres Wasser und keinen besseren Fischgruud gibt. Ja,ja; ich war einmal im alleinigen Besitz desselben, und das warenherrliche Zeiten. Wild gab es, so viel das Herz nur wünsche»mochte, und Niemand kam mir ins Gehege, wenn nicht hin undwieder die Delawaren wegen einer Zagdpartie über die Berge kamenoder ein spitzbübischer Irokese sich aus die Lauer legte. Weiter imWesten waren ein Paar Franzosen, die sich in den Ebene» nieder-gelassen und Indianerinnen gcheirathet hatten, und bisweilen kamauch Einer oder der Andere von den Schotten und Engländern indem Kirschenthale an den See, wo sie meinen Kahn borgten, umeinen Barsch oder eine Lachsforelle heraus zu holen; aber rmGanzen war's ei» angenehmer Ort, an dem ich nur wenig beun-ruhigt wurde. John kann's bezeugen, denn er war oft bei mir."

Mohegan wandte bei dieser Berufung sein dunkles Gesicht um,machte eine bejahende Handbewegung und erwiederte in der Spracheder Delawaren:

Das Land gehörte meinem Volk; wir gaben es im Rathemeinem Bruder dem Feucrcsscr; und was die Delawaren gebe»,bleibt so lange, als die Wasser rinnen. Hawk-eye rauchte bei dieserBeralhnng, denn wir liebten ihn."

Nein, nein, John," versetzte Nattp;ich war kein Häuptling,denn ich wußte nichts von einer Schule, und hatte eine weiße Haut.Aber es war damals ein herrlicher Jagdgrnnd, Junge, und würdees noch heutigen Tages seyn, wenn nicht Marmadnke Temple'SGeld und die krummen Wege des Gesetzes gewesen wären."

ES muß in der That eine wehmüthige Lust gewesen sehn."