„Väschen Elisabeth ist'S nicht. Aber wann hast Du je einenHalbwilden gesehen, 'Duke, der sich mit der Civilisation vertragenkonnte? In dieser Hinsicht sind sie noch schlimmer als die Wildenselbst. Bemerktest Du nicht, wie er mit schlotternden Knieen dastand,Elisabeth, nnd welche wilden Blicke seine Augen schoßen?"
„Ich achtete weder auf seine Augen noch auf seine Knies,obschvn den ersten ein bischen Demuth wohl anstehcn würde. Inder Thal, lieber Bater, ich glaube, du hast die christliche Tugendder Geduld ritterlich erprobt. Seine Mienen gefielen mir schonlange nicht, noch ehe er einwilligte, einen Theil unserer Familiezu bilden. In der That, wir müssen uns durch diese Verbindungsehr geehrt fühlen! In welchem Zimmer soll er untergebracht werde»,Bater? Und an welchem Tische müssen wir ihm seinen Nektar undseine Ambrosia vorsetzen?"
„Er speist mit Benjamin nnd Remarkable," fiel Herr Jonesein; „denn Dn kannst doch nicht verlangen, daß der junge Manneinen Tisch mit den Negern theile! Er ist allerdings ein halberIndianer, aber die Eingeborenen sehen ans die Schwarzen mit großerVerachtung herunter. Nein, nein; er würde gewiß lieber Hungersterben, ehe er sein Brod mit den Negern bräche."
„Ich werde es mir zur Ehre rechnen müssen, Dick, wenn ichihn veranlassen kann, an unserem Tisch zu essen," sagte Marma-duke. „ES kann daher von einem so unwürdigen Vorschlag, wieDu ihn machst, keine Rede seyn."
„Dann Vater," — sagte Elisabeth mit einer Miene, welcheauSdrncken sollte, daß sie sich ihres Vaters Befehlen gegen ihrenWillen füge — „Dann es ist wohl deine Absicht, ihn als einenGentleman zu behandeln?"
„Allerdings, und ich hoffe, er wird sich als einen solchen er-weisen. Es >oll ihm eine Behandlung werden, wie sie seiner Stel-lung angemessen ist, bis wir finden, daß er sie nicht verdient."
„Wohl, wohl, Duke," rief der Sheriff; „du wirst aber